Die Anfänge der Saaleschifffahrt
Erstmals als Schifffahrtsweg genutzt wird die Saale im Jahr 981, um den Leichnam des Magdeburger Erzbischofs Adalbert von der Burg Giebichenstein in Halle mit dem Floß nach Magdeburg zu überführen.
Knapp 150 Jahre später verschifft Bischof Otto von Bamberg verschiedene Waren über Saale und Elbe bis nach Havelberg. Im Jahre 1152 erhält Kloster Neuwerk, damals am Stadtrand von Halle gelegen, die Erlaubnis, per Schiff Salz zu transportieren und als Rückladung Holz zu übernehmen, das für die Saline benötigt wird. Die wirtschaftlich an Bedeutung gewinnende Salzproduktion in Halle führt dazu, die Saale als offiziellen Transportweg zu nutzen.
Erst am 21. Oktober 1530 erteilt Kaiser Karl V. dem Erzstift Magdeburg das Privileg der freien Schifffahrt und die Erlaubnis, das Flussbett der Saale auszubauen.








