Blütezeit der Hanse

Fast 300 Jahre währt Halles Mitgliedschaft in der Hanse. Was mit der ersten Erwähnung in einer Urkunde von 1281 beginnt, endet auf dem Hansetag 1518 in Lübeck mit dem Ausschluss der Saalestadt, neben Städten wie Salzwedel, Berlin, Brandenburg, Frankfurt/O., Breslau, Krakau, Aschersleben, Quedlinburg, Halberstadt und Kiel, aus dem starken Städtebündnis.

Heute erinnern nur noch zwei Wahrzeichen der Stadt an die stolze Zeit der Mitgliedschaft: die halleschen Stadtfarben rot und weiß, die einstigen Farben des mächtigen Städtebundes und die Ruinen der Moritzburg, deren Bau im Jahre 1479 begann.

Erwerbsquelle Saale

Als eine der Ersten erkennen Müller die Möglichkeiten der Saale. Nicht in erster Linie als Transportweg. Sie nutzen die Wasserkraft des Flusses zum Antrieb ihrer Mühlräder. Dabei soll sich das älteste Mühlenwehr auf deutschem Gebiet um 941 bei Alsleben befunden haben. Berichte über den Transport von Gütern auf dem Fluss reichen bis in das Jahr 1127 zurück.

Die Flößerei auf der Saale wird erstmalig 1258 erwähnt, der gewerbliche Fährbetrieb um 1479.

Bis zur Verunreinigung der Saale durch die entstandene Industrie Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Fischerei ein weiterer wesentlicher Erwerbszweig. Neben der wirtschaftlichen Nutzung spielt auch die Passagierschifffahrt frühzeitig eine Rolle. Schon 1862 lichtet die „Viktoria“ für Lustfahrten auf der Saale ihren Anker.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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