Wirtschaftsmotor Hafen Halle-Trotha
Um 1930 eröffnet der Hafen Halle-Trotha als größter Umschlaghafen an der Saale. Er ist heute der einzige öffentliche Hafen an der Saale.
Die Bewirtschaftung übernimmt die Mitteldeutsche Hafen AG. Schon damals verfolgt der Hafen ein Ziel, nämlich die Unterstützung der Wirtschaft.
Auf dem Wasserweg - als günstigstem Transportweg - soll die Versorgung Mitteldeutschlands mit Waren, Material und Gütern gesichert werden. Zusätzlich bietet das Hafengelände dem Handel und der Industrie Lagerplätze mit unmittelbarem Wasser- und Reichsbahnanschluss.
Die Bedeutung des Transportweges Saale bleibt nach dem Krieg vergleichsweise gering, so dass in den 1980er Jahren der Hafen vor allem als Lagerplatz für Kohle dient.
Die Stadt bekommt 1993 den Hafen rückübertragen und gründet die Hafen Halle GmbH als Betreibergesellschaft.
Der Hafen wurde durch hohe Investitionen wieder zu einem leistungsfähigen Umschlagplatz und trimodalen Schnittstelle von Wasserweg, Straße und Bahn ausgebaut.





Nach 1977 wird die Saaleschifffahrt wegen der fehlenden Investitionen stark vernachlässigt. Heute ist die Saale von Naumburg bis Halle-Trotha nur für Schiffe bis 250 Tonnen schiffbar.

