Die Saale wach geküsst

Freitag, 07. April 2017, 21:17 Uhr

Die Saale wach geküsst

Anspruchsvolle Projektladung von der Ems zur Saale

Torsten Kucklick | Bild: Hinz

SUT 3|2017 von Klaus-Peter Hinz

Das Kunststück vollbrachte Torsten Kucklick – zwar hat der DBR-Abteilungsleiter dafür nicht wie im Dornröschen-Märchen 100 Jahre warten müssen, aber seit über zehn Jahren sind auf der Saale keine derartig kompakten Schwergut-Transporte mehr gelaufen. 

SUT traf den Schwergutexperten, nachdem die Projektladungen ihr Endziel Schkopau im mitteldeutschen Chemiedreieck erreicht hatten. „Das war eine rundum gelungene Aktion – alles lief wie am Schnürchen“, freute sich Kucklick. Dieser Spezialauftrag sei mit dem niederländischen Logistikunternehmen Royal Wagenborg geplant worden. Die ersten Kontakte dazu hätten schon vor einem Jahr mit den Beteiligten stattgefunden. Ursprünglich hätten die acht Kesselhälften von Haren an der Ems, einer Stadt im Westen Niedersachsens, bis zur temporären Schiffs-Umschlagstelle Pfützthal an der Saale – rund zehn Kilometer nordwestlich von Halle – in zwei Partien laufen sollen. „Da wir aber im Herbst 2016 dafür nicht genügend Wasser unter dem Kiel hatten, mussten wir jetzt im Februar/März 2017 diese Transporte in einem Rutsch mit acht Schiffen über die Bühne bringen. Fahrrinnenmäßig hatten wir dazu wenig Spielraum. Zusätzlich mussten wir auch noch die geringsten Brückendurchfahrtshöhen in Wettin und Alsleben einkalkulieren. Wegen der Kollihöhe von knapp sechs Metern mussten alle Schiffe für die Brückenpassagen rund 200 t Wasserballast aufnehmen; der Schubleichter 4207 zusätzlich noch weitere 300 t Kies.   ....weiterlesen

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