Unheilvolle Stimmung in Ostdeutschland

Dienstag, 18. April 2017, 10:38 Uhr

Unheilvolle Stimmung in Ostdeutschland

Veranstaltung zur Zukunft des ostdeutschen Güterverkehrs von VDV und BÖB

BÖB-Geschäftsführer Boris Kluge schlug vor, für nicht im BVWP berücksichtigte Wasserstraßen Deals auszuhandeln | Bilder: Hinz

SUT 3-2017

Am 15. März 2017 haben VDV Ost und BÖB gemeinsam eine Veranstaltung zur Zukunft des ostdeutschen Güterverkehrs im Kontext mit dem verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan 2030 durchgeführt.

nscheinend aber haben beide Verbände im Vorfeld nicht genügend die Werbetrommel geschlagen, so dass sich zu diesem wichtigen Thema nur etwa 60 Teilnehmer in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund eingefunden hatten. Zwar waren auch einige Landtagsabgeordnete aus den ostdeutschen Bundesländern vertreten, aber ostdeutsche Bundestagsabgeordnete oder gar die Ostbeauftragte der Bundesregierung
glänzten durch Abwesenheit. Trotzdem muss diese, im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 durchgeführte Veranstaltung, durchaus als wichtige Bestandsaufnahme gewertet werden, denn im Gegensatz zum stetig wachsenden Lkw-Verkehr sanken die Transportaufkommen 2016 bei Eisenbahn und Binnenschiff in Folge. Dabei ist besonders beunruhigend: In Deutschland wurden 2016 mehr Güter transportiert als je zuvor.
Das heißt, dass der Lkw nicht nur die reinen Transportzuwächse abgefasst hat, er hat zusätzlich auch noch Transportanteile von Schiene und Wasserstr aße übernommen. Ursächlich für diese verheerende
Entwicklung sind die unfairen Wettbewerbsbedingungen, für die die Bundespolitik verantwortlich ist. Auch der neue Bundesverkehrswegeplan macht wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die ökologischeren Verkehrsträger. .... weiterlesen

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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