Elbe-Einigung weckt neue Hoffnung

Dienstag, 14. März 2017, 09:49 Uhr

Elbe-Einigung weckt neue Hoffnung

Bi-Schi 02/2017, von Krischan Förster, Chefredakteur

 

Es wurde gerungen, gestritten, vertagt und vertröstet. Doch nun, nach langen Jahren der Diskussionen ist ein Gesamt­konzept für die Elbe gefunden. Ein Kom­promiss, der keinen klaren Gewinner, aber auch keinen wirklichen Verlierer kennt. Weder auf Seiten der Wirtschaft noch bei den Umweltverbänden.

Mit der Einigung von Bund und Län­dern hat die Elbe erstmals seit dem Hochwasser von 2002 wieder eine Pers­pektive als Schifffahrtsstraße. Das ist die positive Nachricht. Es war zu erwarten, dass in dem zähen Verfahren keine Ma­ximallösung durchzusetzen sein würde, von keiner der beiden »Konfliktpartei­en«. Für die Binnenschifffahrt herrscht, sollte demnächst auch die parlamentari­sche Zustimmung noch vor der Bundes­tagswahl folgen, endlich wieder Klarheit, worauf sie sich einrichten kann.

Die Fahrrinnentiefe, die künftig die meiste Zeit des Jahres herrschen soll, ist definiert. Und auch wenn sie 20 Zenti­meter unter dem ursprünglichen Ziel von 1,60 m liegt, lassen sich Transpor­te und Logistikketten verlässlicher pla­nen als bislang. Vorausgesetzt natürlich, die verschobenen Baumaßnahmen wer­den zügig angegangen. In der sogenann­ten Reststrecke Dömitz-Hitzacker zum Beispiel.   ... weiterlesen

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