25 Jahre Oderverein

Montag, 15. Mai 2017, 11:19 Uhr

25 Jahre Oderverein

Pressemitteilung, Berlin, 09.05.2017 

Mit einer Schiffsfahrt von Erkner aus über die Brandenburger und Berliner Seen am südöstlichen Stadtrand Berlins begeht der Verein zur Förderung des Stromgebietes Oder/Havel e. V., kurz Oderverein genannt, das Jubiläum seines 25jährigen Bestehens. Zwar fand die Vereinsgründung bereits am 23.01.1992 statt, doch wegen des vermeintlich besseren Wetters gibt es erst heute die Fahrt mit der „Leo Sympher“, dem Bereisungsschiff der Generaldiektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) in Bonn. 

Von Anfang an war der Oderverein als grenzüberschreitende Organisation gedacht und so sind heute auch einige polnische Freunde dabei. Dank des Deutsch-Polnischen Abkommens vom 27.04.2015 über die gemeinsame Verbesserung der Situation an den Wasserstraßen im deutsch-polnischen Grenzgebiet und der veränderten polnischen Politik zur Förderung des Verkehrs auf den Wasserwegen, also auch der Oder, erkennt der Oderverein neue Impulse für den Gütertransport mit dem Binnenschiff, die es zu fördern gilt. 

Der Oderverein setzt sich grenzüberschreitend für die Belange des Gütertransports mit dem Schiff und für den Wassertourismus ein, der inzwischen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland und Polen ist. Gemeinsam mit polnischen Initiativen wird der Oderverein auf die Umsetzung des deutsch-polnischen Abkommens und die Realisierung der Pläne des polnischen Binnenschifffahrtsministeriums drängen. Polen hat sein Interesse an der Aufwertung der Oder als Binnenschifffahrtsweg und am Oder-Spree-Kanal als Verbindungsweg nach Westeuropa bekundet. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch Deutschland seine Haltung zur Zukunft der Oder deutlich artikuliert. 

„Die Jubiläumsveranstaltung soll der Beginn für eine neue Verkehrspolitik im Herzen Europas sein“, wünscht sich der Vorsitzende des Odervereins Gerhard Ostwald. „Wer es mit dem Erreichen der Klimaschutzziele ernst meint und die Umweltbelastungen senken will, der muss den Transportweg Wasserstraße fördern, wo es nur geht. Wir können uns nicht länger ein Laisser Faire oder gar eine Blockade von Investitionen in die Wasserwege leisten. In diesem Sinn gehen wir hoffnungsvoll in die nächsten 25 Jahre des Vereins.“ 

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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