10 Jahre SHV - Festveranstaltung am 21.02.2008

Mittwoch, 05. März 2008, 09:26 Uhr

10 Jahre SHV - Festveranstaltung am 21.02.2008

Gedanken des Vorstandsvorsitzenden Kpt. Detlef Bütow zum Jubiläum

Liebe Mitglieder und Freunde des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins,

wenn wir heute in einer so großen Runde zusammen sind und über unseren SHV sprechen, der inzwischen weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt geworden ist, dann kann ich rückblickend feststellen, dass von den Gründungsmitgliedern wohl keiner dies gedacht hätte.

Was war unser Ziel damals 1998, als wir mit Ausblick auf den im Umbau befindlichen Dresdner Hafen im Fischhaus zusammen saßen und die Vereinsgründung ausloteten?

Wir wollten vor allem die sächsischen Häfen bekannter machen. Besonders war das auch ein Wunsch der angesiedelten Firmen in den Häfen, gleichzeitig alternative Transportmöglichkeiten in die logistische Kette neben dem LKW nach vorn zu treiben; insbesondere Schiff und Eisenbahn. Die Häfen als trimodale Verkehrsschnittstellen sind ideale Gewerbeflächen besonders für transportintensive Produzenten, die hier auch mit Blick auf nachhaltig ökologisch wie wirtschaftlich vorteilhaft zu bewältigende Güterströme richtig angesiedelt sind.

vl.: Hartmut Paul, Präsident der IHK Dresden, Prof. Eritz Heinrich, Vorstandssprecher, Vorstandsvorsitzender Kpt. Detlef Bütow

Heute, am Beginn des 11. Jahres seines Bestehens, zählt unser Hafen- und Verkehrsverein 140 aktive Mitglieder aus 115 Wirtschaftsunternehmen Deutschlands und der Tschechischen Republik, die näher oder weiter entfernt vom Fluss entlang der Eibe/Labe und anderer Binnenwasserstraßen angesiedelt sind.

Welche Aufgaben sollte sich der SHV im nächsten Jahrzehnt stellen; wie geht es weiter?

Vor der Wirtschaft besonders in Sachsen und der Tschechischen Republik stehen große Aufgaben, die mit dem Transport zu tun haben. Ex- und Import werden immer wichtiger. Transit durch unsere Länder ist ein belastender, obgleich notwendiger Verkehr. Hier ist Effektivität gefragt, um die Globalisierung der Wirtschaft so gering wie möglich störend für die Bevölkerung und die Umwelt zu gestalten. Seehafenhinterlandverkehr, Containerverkehre sind in aller Munde. Wie bekommt man aber diesen großen Austausch von Gütern, Containern und Projektladungen weitestgehend störungsfrei mit flexiblen Transportketten und belastungsarm für die Menschen und die natürliche Umwelt in den Griff?! Das Suchen nach Antworten auf diese Fragestellung sehe ich als große Herausforderung für die Arbeit unseres Vereins an. Dies ist so breit gefächert, dass nicht nur der Logistiker, der Transportunternehmer und der Umschlaghafen, sondern auch die Planer wie Gestalter der Verkehrswege in integrativer Zusammenarbeit zur Wirkung kommen müssen, um auch für die nächsten 10 Jahre Lösungen anzubieten, die hohe Effektivität für die Wirtschaftsunternehmen und damit für den Erhalt von Arbeitsplätzen im europaweiten Wettbewerb sichern helfen.

Bei der Lösung dieser anspruchsvollen Aufgabe ist unser SHV gerade auch mit den Veranstaltungen unter der Losung "Wirtschaft trifft Politik" mittendrin und ich bin überzeugt, dass das im letzten Jahrzehnt bereits Erreichte durch unsere Vereinsarbeit eine gute Ausgangsbasis für das weitere Engagement pro Wirtschaftsstandortsicherung in den Regionen unserer Unternehmen ist. Dazu brauchen wir natürlich ordentliche Verkehrswege und die Forderung dazu werden wir immer wieder an die Politik herantragen.

Mein herzlicher Dank gilt allen aktiven Vereinsmitgliedern für ihre in der Vergangenheit geleistete nicht unerhebliche auch finanzielle Unterstützung, ohne die die erfolgreichen SHV-Aktivitäten nicht denkbar gewesen wären.

Freuen wir uns gemeinsam auf ein weiteres Jahrzehnt effektiver Arbeit im Sinne unserer Satzungsziele!

 

 

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