Alles hängt an der Schiffbarkeit der Elbe

Sonntag, 09. Dezember 2007, 17:05 Uhr

Alles hängt an der Schiffbarkeit der Elbe

Märkische Allgemeine, 08.12.2007

Der Industrieanleger in Wittenberge kann nur dann ein Erfolg werden, wenn die Schiffbarkeit der Elbe ganzjährig gesichert ist. Im August 2006 haben sich Tschechien und die Bundesrepublik Deutschland darauf geeinigt, die Schiffbarkeit der Elbe an345 Tagen im Jahr mit einer Fahrrinnentiefe von 1,60 Metern zu gewährleisten. Nur wenn das eintritt, hat der Neubau der Hafenbrücke mit der angestrebten größeren Durchfahrtshöhe einen Sinn und damit auch der Industrieanleger.

Der große Kuchen, auf den alle Elbanrainerstädte schielen, wird in Hamburg gebacken. Das Aufkommen an Containerfracht entwickelt sich dort geradezu explosionsartig. Der Hafen platzt aus allen Nähten und sucht nach zusätzlicher Umschlagkapazität. Einer der Standortvorteile, die Wittenberge ins Feld führt, ist die so genannte Trimodalität, also die Dreifaltigkeit von Wasser, Schiene und Straße. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Standort Hafenspitze im Gewerbegebiet Süd tatsächlich der vorteilhaftere Standort für einen Lagerumschlagplatz.

Kostenfrage: Für den Umzug ins Gewerbegebiet Süd müsste ein Hafenbetreiber erheblich investieren. Diese Last könnte durch Fördermittel gemildert werden. Der Stadt sei daran gelegen, potenzielle Investoren zu halten, betont der stellvertretende Bürgermeister Oliver Hermann. Allerdings stehe die touristische Nutzung des Elbufers im Vordergrund.

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