„Als Elbefreund muss man kompromissbereit sein!“

Freitag, 03. April 2009, 12:10 Uhr

„Als Elbefreund muss man kompromissbereit sein!“

Zum Leserbrief “Millionentonnage auf der Elbe wurde an der Schleuse in Geesthacht gezählt“ von Ernst- Paul Dörfler, MZ vom 24. März, Seite 10

Leserbrief von Herrn Günter Weidemann, Wittenberg in der Mitteldeutschen Zeitung vom 31.03.2009

Danke an die MZ für den breiten Raum zu verschiedenen Meinungen zur Elbe und zur Frachtschifffahrt. Alle Artikel sind überwiegend sachlich und interessant.

Beim Artikel vom Leiter der Bürgerinitiativen des Bundes Umwelt und Naturschutz, Herrn Dörfler, überwiegt aber nicht begründete Angstmacherei. Er geht auf die anderen Streitthemen gar nicht ein. Das sind zum Beispiel die Diskussion zu den Schwerguttransporten mit Schiffen, den Arbeitsplätzen an der Elbe, zur Umweltfreundlichkeit von Schifffahrt und zu dem Streit zu Reparaturen oder Ausbau der Elbebuhnen.

Statt darauf sachlich einzugehen, wirft Herr Dörfler dem Chef des Wasser- und Schifffahrtsamtes nur vor, er würde Zahlen verschweigen. Der hat aber nur auf Zahlen reagiert. Wenn Herr Dörfler sich mit rhetorischen Taschenspielertricks an der Diskussion beteiligt und nur die Öffentlichkeit verwirren will, ist das nicht in Ordnung. Als ernsthafter Elbefreund kann man nicht nur Angst schüren, sondern muss auch andere Interessen am Fluss beachten und kompromissbereit sein.

Günter Weidemann, Wittenberg

 

 

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