Ausblick auf die Potenziale der Elbe im System Wasserstraße

Donnerstag, 04. Februar 2010, 08:30 Uhr

Ausblick auf die Potenziale der Elbe im System Wasserstraße

Staatssekretär Enak Ferlemann setzt Zeichen für Aktivierung der Elbschifffahrt als Alternative zur Straße

Pressemitteilung Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e. V. (BÖB)

Berlin, 01.02.2010 (BÖB) – Anlässlich der Pressekonferenz der Arge Elbe der CDU/CSU-Fraktion legte der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann ein klares Bekenntnis ab, die Verlagerung von Verkehren auf Schiene und Wasserstraße auch durch die eine Ertüchtigung der Elbe zu forcieren.

Der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen dankt für die klaren Aussagen zur zukünftigen Strategie. Das BMVBS sagt zu, jetzt die Unterhaltung an der Elbe zu forcieren, damit ab dem Jahr 2011 eine garantierte Abladetiefe von 1,60m an 345 Tagen sichergestellt werden kann. Die daraus resultierende Möglichkeit, dreilagige Container-Verkehre aufzubauen, bieten neue Chancen, für den ökonomischen und ökologischen Binnenschiffstransport. Herr Karl- Heinz Erhardt Geschäftsführer der Magdeburger Hafengesellschaft drückte innerhalb der Pressekonferenz gegenüber dem Staatssekretär Herrn Ferlemann aus, dass die Binnenhäfen an der Elbe investiv in hohe Vorleistung gegangen sind und die Bundesregierung noch einen hohen Nachholbedarf innerhalb der Infrastruktur Wasserweg hat.

 Die Vertreter der Elbhäfen sind übereinstimmend der Ansicht, dass die Schifffahrt auf der Elbe damit die Ver- und Entsorgung im Seehafen-Hinterland des Hafens Hamburg ebenso sichert, wie im grenzüberschreiten-den Verkehr mit Tschechien. Den heute transportieren eine Mio. t Gütern stehen im Jahr 2015 4,6 Mio. t bis Magdeburg bzw. 3,8 Mio. t im Gebiet der Oberelbe gegenüber. Der BÖB betont die Aussagen Ferlemann, dass somit eine Verlässlichkeit der Wasserstraße gegeben ist, die die Verladende Wirtschaft braucht, um über Verkehrsverlagerungen zu entscheiden. Nachdem die Häfen entlang der Elbe, in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Tschechien in Ausbau und Modernisierung investiert haben, erfährt jetzt die Wasserstraße ihre lange notwenige, durch das „Trittin-Moratorium“ ohne wissenschaftliche Begründung eingestellte, Unterhaltung. So kann es auch gelingen, neuen Schiffsraum auf der Elbe in Dienst zu stellen.

 Das BMVBS darf sich des Schulterschlusses der Häfen bei  der Umsetzung sicher sein.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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