BDB anerkennt die Leistungen zur Stärkung der Binnenschifffahrt

Freitag, 10. November 2006, 19:55 Uhr

BDB anerkennt die Leistungen zur Stärkung der Binnenschifffahrt

Etat für Wasserstraßen wird bis 2010 um 40 Prozent angehoben! Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB) (Verbandspresse, 09.11.2006)

(Duisburg) - In den vergangenen zwölf Monaten hat die Bundesregierung in Abarbeitung ihrer Ankündigungen in der Koalitionsvereinbarung vom 18. November 2005 bereits zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung des Verkehrsträgers Binnenschifffahrt ergriffen. So wurde seit Jahresbeginn unter anderem die steuerfreie Reinvestition von bei der Veräußerung von Binnenschiffen erzielten Gewinnen ermöglicht (§ 6b EStG), die Ausbildungsbeihilfe verdoppelt und ein ab 2007 greifendes Förderprogramm für abgasarme Motoren konzipiert. Außerdem soll der Haushaltsansatz für die Um-, Aus- und Neubaumaßnahmen an Bundeswasserstraßen bis 2010 um rund 190 Mio. Euro, also um 40 Prozent, angehoben werden. Hierauf hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, am 7. November 2006 in Berlin anlässlich des Parlamentarischen Abends der Parlamentsgruppe Binnenschifffahrt im Deutschen Bundestag hingewiesen, wo der „Fünfjahresplan zur Finanzierung der Wasserstraßeninfrastruktur“ vorgestellt wurde.

„Das Binnenschifffahrtsgewerbe anerkennt, dass die Bundesregierung in ihrer großen Koalition eine Trendwende zu Gunsten dieses Verkehrsträgers eingeleitet hat und den Worten Taten folgen lässt. Hierfür möchten wir Ihnen ausdrücklich danken!“, mit diesen Worten kommentierte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB), Dr. Gunther Jaegers, in der Landesvertretung Bremen die Erfolgsbilanz der Regierungsvertreterin.

Zugleich erinnerte Dr. Jaegers aber an die immer noch nicht entschiedene Frage des Donauausbaus zwischen Straubing und Vilshofen, wo die Binnenschifffahrt, die Binnenhäfen und die verladende Wirtschaft dringend auf eine Entscheidung der Bundesregierung warten. Gemeinsamer Anstrengungen bedürfe es zudem bei dem eingeleiteten Modernisierungsprozess der deutschen Flotte: „Die Werftenkapazitäten sind extrem knapp, und bei den Motorenherstellern muss das Binnenschifffahrtsgewerbe teilweise bis zu 18 Monate Wartezeit ertragen!“, beschrieb Dr. Jaegers die Lage des Gewerbes. Allein durch den Umrüstungsprozess von Einhüllen- auf Doppelhüllenschiffe in der Tankschifffahrt in den kommenden zehn Jahren sei mit einer Verschärfung dieser Situation zu rechnen.

Galerien

Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

Aktuelles

Neuigkeiten per RSS Button

Saaleinfo Newsletter

Redaktion © VHdS e.V.
Grafik, Layout © 2005-2018 atnexxt – Agentur für Design und E-Business, Webdesign in Halle (Saale)