BDB auf der Jahrestagung „Stahl“ in Düsseldorf

Donnerstag, 08. November 2007, 19:14 Uhr

BDB auf der Jahrestagung „Stahl“ in Düsseldorf

PRESSEINFORMATION Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB)

BDB vertritt die Binnenschifffahrt auf der Jahrestagung „Stahl“ in Düsseldorf Binnenschifffahrt ist ein unverzichtbarer Partner der Stahlindustrie

 

Über 37 Mio. Tonnen Güter wurden im vergangenen Jahr auf den deutschen Wasserstraßen für die Stahlindustrie transportiert; dies entspricht einem Anteil von knapp 27 Prozent. Beim Gütereingang, also der Rohstoffversorgung, beträgt der Anteil sogar 40%. Die Binnenschifffahrt ist und bleibt damit ein unverzichtbarer Logistikpartner für die Stahlindustrie. Hierauf hat der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB), Dr. Gunther Jaegers, heute im Rahmen des „Stahldialogs“ in Düsseldorf hingewiesen.

Im Bereich der Stahllogistik kommen die traditionellen Stärken der Binnenschifffahrt zur Geltung: Große Gütermengen können kostengünstig auf dem 7.500 Kilometer langen Netz der Wasserstraßen transportiert werden. Selbst übergroße und schwere Produkte oder nässeempfindliche Güter stellen kein Problem dar. Sämtliche großen Stahlstandorte haben deshalb einen direkten Wasserstraßenanschluss. „Die Kapazität des Verkehrsträgers Binnenschifffahrt ist gewaltig: Allein in Westeuropa stehen den Verladern etwa 12,5 Mio. Tonnen an Schiffsraum zur Verfügung. Selbst die dicht befahrene Wasserstraße Rhein bietet noch reichlich Platz für eine erhebliche Steigerung der Transportmengen!“, erklärte der BDB-Präsident und zeigte damit das logistische Potenzial und die Zukunftsfähigkeit dieses Verkehrsträgers auf.

Vor dem Hintergrund der stark ansteigenden Güterverkehrsmengen und um die Qualität des Logistikstandortes Deutschland zu wahren, forderte Jaegers, dass die Wasserstraßen bei der Verteilung der Infrastrukturmittel im Bundeshaushalt adäquat berücksichtigt werden müssen. Die Verkehrspolitiker von CDU/CSU und SPD forderten bisher jedoch nur, die Investitionen in Schiene und Straße um eine Milliarde Euro aufzustocken. Heute zur Verfügung gestellte Finanzmittel bei den Bundeswasserstraßen seien bestenfalls geeignet, Versäumnisse der Vergangenheit abzumildern. Ökonomie und Ökologie stellen bei den erforderlichen Projekten keinen Widerspruch dar: „Bei den Ausbaumaßnahmen darf es keine ideologischen Tabus geben, sondern die Verantwortung zu ökologischer Umsetzung und Ausgleich!“, stellte Gunther Jaegers klar.

An die Vertreter der Stahlindustrie richtete der BDB-Präsident den Appell, sich ebenfalls für die Verbesserung der Wasserstraßeninfrastruktur einzusetzen, um die Qualität des Logistikstandortes Deutschland zu erhalten.

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