Berlin und Prag wollen neue Elbe-Staustufen

Donnerstag, 24. August 2006, 09:49 Uhr

Berlin und Prag wollen neue Elbe-Staustufen

Bis 2010 soll der Fuss von Nordböhmen bis Hamburg fast ganzjährig schiffbar sein Tschechien Online, 22.8.2006

Prag/Berlin - Die Verkehrsministerium von Deutschland und Tschechien haben sich auf ein Konzept geeinigt, wie die Elbe zwischen Hamburg und Děčín (Nordböhmen) ab dem Jahr 2010 mindestens 345 Tage im Jahr schiffbar gemacht werden soll.

Ziel der Erklärung, die von beiden Ministerien unterzeichnet wurde, ist die Belebung dieses jahrhundertealten Wasserweges, berichtete die Tageszeitung Právo (Prag).

„Die deutsche Seite hat sich verpflichtet, auf dem Streckenabschnitt zwischen Geesthacht bei Hamburg und Dresden eine Wassertiefe von 1,60 m zu garantieren, sowie von 1,50 m zwischen Dresden und Schönau“, so die Prager Sprecherin des Verkehrsministeriums Marcela Žižková: „Die gleiche Minimaltiefe soll im Gegenzug auch auf dem tschechischen Streckenabschnitt durch den Bau einer neuen Staustufe bei Děčín erreicht werden.“

Desweiteren haben sich die Ministerien dazu verpflichtet, die Umsetzung des Projekts gemeinsam zu koordinieren, begleitende Studien durchzuführen und sich regelmäßig über den Stand der Dinge zu informieren, so Žižková.

Umweltschützer auf beiden Seiten der Grenze kämpfen seit Jahren gegen die Errichtung neuer Staustufen.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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