Bernhard Bönisch (CDU): VHdS für Halle unverzichtbar

Samstag, 14. Oktober 2006, 09:08 Uhr

Bernhard Bönisch (CDU): VHdS für Halle unverzichtbar

Stadtrat muss die Fortführung der Arbeit des VHdS sichern

 

Der Stadtrat muss die Fortführung der Arbeit des VHdS (Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt) für die Saale und den Hafen Halle sichern.

Bei einer Kandidatenvorstellung auf Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Halle-Saalkreis am 9.10.2006 im Maritim-Hotel in Halle wurde auch die Position der Kandidaten zum Hafen Halle und zur Vollendung des Saaleausbaus hinterfragt.

Bernhard Bönisch (CDU) ging in seiner Antwort auf den Bericht des Landesrechnungshofes über den Hafen Halle ein, indem u. a. auch die sofortige Einstellung der finanziellen Unterstützung des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS) gefordert wird. Dieser Bericht werde in Kürze im Stadtrat behandelt.

Die CDU Halle stehe zu der langjährigen, sehr erfolgreichen Arbeit des VHdS und werde sich für die Weiterführung des mit bemerkenswert geringen finanziellen Mitteln und viel Engagement geführten Einsatzes für die Wiederbelebung der Saaleschifffahrt einsetzen. Die Fortsetzung der bisherigen finanziellen Unterstützung des Vereins sollte von den Stadtwerken Halle als Betreiber des Hafens Halle direkt und nicht erst beim Verlustausgleich erfolgen. Der Hafen kann seine Wirtschaftlichkeit erst mit dem geplanten Schleusenkanal der Saale bei Tornitz und der Nutzung der Binnenschifffahrt erreichen. Die dazu notwendige politische Arbeit kann wohl niemand besser als der VHdS meistern.

Seit der Gründung 1996 hat es sich der VHdS zur Aufgabe gemacht, die Binnenschifffahrt sowie die Wirtschaft in Mitteldeutschland vor­anzubringen. In den politischen Diskussionen zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen auf der Saale hat der VHdS unter dem Vorsitz von Präsident Manfred Sprinzek den Zusammenhang von Infrastrukturausbau, Wirtschaftsentwicklung und Arbeitsplatzsicherung immer wieder deutlich gemacht. Der Erfolg dieser Arbeit des VHdS ist für alle sichtbar.

Nach einem Passus im Koalitionsvertrag von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen vom Herbst 2002 wird auf den Ausbau der Saale mit der ursprünglichen Staustufe bei Klein Rosenburg verzichtet. Dennoch ist der Ausbau der Unteren Saale mit dem Schleusenkanal Tornitz in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 2003 aufgenommen worden.

Im Dezember 2004 wurde das Raumordnungsverfahren auf den Weg gebracht. Fachleute beschäftigen sich jetzt mit dem Kanalprojekt, um die  Voraussetzungen für die Anbindung der Saaleregion an das europäische Wasserstraßennetz in absehbarer Zeit zu prüfen.

Mit dem von der Bundesregierung angekündigten Abschluss der Elbe-Unterhaltungsmaßnahmen bis zum Jahr 2010 und der Vollendung des Saaleausbaus entsprechend dem Bundesverkehrswegeplan 2003 gewinnen die umweltfreundliche und kostengünstige Binnenschifffahrt auf der Saale sowie der Logistikstandort Sachsen-Anhalt erheblich an Bedeutung. Der Hafen Halle profitiert davon besonders.

Als Schnittstelle der Verkehrsträger Schiff, Bahn und LKW ist der Hafen Halle ein hervorragender Platz für Gewerbeansiedlungen. Die Biodieselanlage von Neckermann arbeitet bereits seit 2005 erfolgreich und steht vor einer Erweiterung. Weitere Unternehmen bekunden nachhaltiges Interesse, da der Saalehafen mit einem Anschluss an das europäische Wasserstraßennetz für die schiffsaffine Wirtschaft wieder interessant geworden ist. Auch das ist ein  Ergebnis der politischen Arbeit des VHdS, der wahrlich unentbehrlich ist.

 

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