Buhnenbau auf ökologische Art

Donnerstag, 28. September 2006, 11:06 Uhr

Buhnenbau auf ökologische Art

Wasser- und Schifffahrtsamt setzt die 2002 unterbrochenen Arbeiten an den Wasserbauwerken in der Elbe fort von ANDREAS KÖNIG Märkische Allgemeine 28.09.2006 / Prignitz

WITTENBERGE Wer die ungeheure Wuchskraft der Natur begutachten möchte, muss sich nur einmal die Buhnen an der Elbe zwischen Cumlosen und Lütkenwisch ansehen: Selbst aus einer unwirtlich aussehenden Steinansammlung sprießen Kräuter, wächst das Gras. Hinter dem erstaunlichen Bewuchs stecken die Elbe sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA). "Die Kupferschlackensteine liegen dort ja bereits seit dem Baustopp anlässlich des Elbhochwassers 2002", erläutert Hubert Finke, Leiter des Außenbezirks Wittenberge, im Wasser- und Schifffahrtsamt Magdeburg. Im vergangenen Jahr wurden die Arbeiten an den Buhnen wieder aufgenommen. Mit dem ständig schwankenden Flusspegel setzt sich entweder Substrat aus dem Fluss auf der Schlacke ab, oder die Mitarbeiter des WSA bereiten mit einer so genannten Bekiesung den Boden für künftige Pflanzenpracht.

In diesem Jahr lässt das Amt weitere Buhnen entweder in Eigenregie oder im Vergabeverfahren instand setzen. Das ist bei Rühstädt bereits erfolgt, wobei dort der niedrige Wasserstand den Stein-Nachschub auf dem Wasserweg zum Erliegen gebracht hat. Dafür hat der Auftragnehmer, eine Wasser- und Tiefbaufirma, den Bagger stromabwärts in Richtung Lenzen verlegt, wo es zwischen Cumlosen und Lütkenwisch noch einige schadhafte Buhnen gibt. "Wir unterscheiden zwischen leichten Schäden der Klassen 1 bis 2 und schwereren der Klassen 3 bis 4", erklärt Vorhandwerker Sven Heise auf der Baustelle.

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