BUND klagt gegen Unterhaltungsarbeiten an der Elbe

Freitag, 05. September 2008, 22:22 Uhr

BUND klagt gegen Unterhaltungsarbeiten an der Elbe

oder Geschichten aus dem Pippi- Langstrumpf- Land

von Marius Saggi

„2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Wir machen uns die Welt
Widdewidde wie sie uns gefällt .... !

 Pippi Langstrumpf hat sich eine schöne Welt gebaut. Mit viel Natur und ein paar Bösewichten. Die bekämpft sie erfolgreich.

So eine Welt wollen sich ein paar Funktionäre vom BUND, dem Bund Naturschutz Deutschland, auch an der Elbe und Saale errichten. Ohne Schiffe, ohne Wirtschaft und mit Natur pur. Die Bösewichter stehen auch fest. Es sind die Firmen und Häfen an der Elbe. Und die Schiffer und Wasserbauer. Die wollen die Elbe im BUND- Land kaputt machen. Nur so aus Spaß und um etwas zu tun zu haben.

Pippi Langstrumpf bekämpfte ihre Feinde mit lustigen Aktionen. Das versuchten die Freunde vom BUND auch schon. Ein paar pusteten in Trillerpfeifen und trommelten auf Kochtöpfen vor Veranstaltungen der Schifffahrtsfreunde. Ein anderes Mal schickten sie große Steine  mit der Post zum Verkehrsminister. Das war nicht ganz so geistreich wie Pippi Langstrumpfs Streiche. Aber die Presse und das Fernsehen freuten sich.

Pippi Langstrumpf gewinnt immer. Die Schifffahrtsgegner vom BUND gewinnen auch. Nur manchmal verlieren sie. Nach dem Elbehochwasser 2002 haben sie einen großen Sieg errungen. Sie stoppten für 3 Jahre alle Arbeiten an der Elbe und an der Saale. Das kostete im Nachgang dem Steuerzahler viele Millionen an zusätzlichen Geldern. Weil die Bauwerke in dieser Zeit bei Hochwasser noch mehr zerstört wurden. Pippi Langstrumpf hätte das sicher nicht zugelassen.

Die Aktivisten vom BUND sagen, Uferbauwerke müssen nicht repariert werden. Das stimmt nicht. Das ist wie bei Straßen auf denen Autos fahren. Schlaglöcher müssen sofort repariert werden. Aber auf der Elbe fahren keine Autos. Nur Schiffe. Und die stören im BUND- Land. Deshalb werden solche Reparaturen durch die Schifffahrtsgegner immer wieder verzögert. Das kostet dann zwar mehr Geld, ist aber nicht weiter schlimm. Es ist ja nicht das Geld der BUND- Aktivisten.
 
Pippi Langstrumpf hat nie vor Gericht geklagt. Und damit auch nie verloren. Beim BUND sind alle Experten. Trotzdem haben sie vor Gericht an der Elbe bisher immer verloren. So auch jetzt wieder in Dessau. Also ist an der Elbe alles rechtens. Meinen immerhin ordentliche deutsche Gerichte. Das kümmert aber die Schifffahrtsgegner nicht groß. Sie kämpfen weiter für ihr BUND- Land. Ohne Schiffe und ohne Wirtschaft. Auch vor Gericht. Sie werden dann vielleicht wieder verlieren. Das wäre Pippi Langstrumpf nicht passiert. 

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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