Bundeshaushalt 2006 sieht 457 Millionen Euro für Wasserstraßen vor

Dienstag, 27. Juni 2006, 20:19 Uhr

Bundeshaushalt 2006 sieht 457 Millionen Euro für Wasserstraßen vor

BDB begrüßt Erhöhung der Investitionen in die Infrastruktur BDB Verbandspresse, 27.06.2006

(Duisburg) - Als eine dringend notwendige Kehrtwende in der Infrastrukturpolitik bezeichnet der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB), Heinz Hofmann, die am 23. Juni 2006 vom Deutschen Bundestag für das Haushaltsjahr 2006 beschlossene Erhöhung der Investitionen in Bundeswasserstraßen auf rund 457 Millionen Euro.

„Erstmals seit dem Jahr 2000 erhöht die neue Bundesregierung wieder die Mittel für den Erhalt und Neubaumaßnahmen an Bundeswasserstraßen. Mit der Steigerung der Investitionslinie um über 50 Millionen Euro macht sie deutlich, dass sie den Ankündigungen des Koalitionsvertrages vom November 2005, ein bedarfsgerechtes und zukunftsfähiges Wasserstraßennetz in Deutschland zu entwickeln, Taten folgen lässt.“, erklärte Hofmann.

Hofmann, gleichzeitig auch Präsident der Europäischen Binnenschiffahrts Union (EBU), dem internationalen Zusammenschluss der Gewerbeverbände aus sieben europäischen Staaten, betont die Bedeutung deutscher Investitionen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum in ganz Europa: „Deutschlands Wasserstraßennetz ist das Herzstück der Infrastruktur für die Binnenschifffahrt in Europa. Die Bundesregierung stellt sich dieser Verantwortung durch die Erhöhung der Investitionen für Rhein, Donau, Mosel, Elbe und Oder mit den Nebenflüssen und den verbindenden Kanälen.“

Diese lobenden Worte verband Hofmann mit der Hoffnung, dass die Bundesregierung im nächsten Jahr rund 500 Mio. Euro und 2008 die schon seit Jahren von der Verkehrsministerkonferenz geforderten 600 Mio. Euro beschäftigungswirksam in die Wasserstraßeninfrastruktur investiert. Mit Blick auf den von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes errechneten Investitionsstau von über einer halben Milliarde Euro und die damit einhergehende Gefahr des Substanzverlustes im System seien diese Mittelansätze unerlässlich. Für unabdingbar hält Hofmann darüber hinaus, dass der Stellenabbau in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes von jährlich 2 Prozent gestoppt wird, um die zusätzlichen Mittel auch tatsächlich effizient investieren zu können.

 

Quelle/Kontaktadresse:
Bundesverband der Deutschen Binnenschiffahrt e.V. (BDB)
Pressestelle

Galerien

Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

Aktuelles

Neuigkeiten per RSS Button

Saaleinfo Newsletter

Redaktion © VHdS e.V.
Grafik, Layout © 2005-2018 atnexxt – Agentur für Design und E-Business, Webdesign in Halle (Saale)