Deutschlands Verkehr in Zahlen 2009/2010 in Zahlen

Montag, 15. März 2010, 13:47 Uhr

Deutschlands Verkehr in Zahlen 2009/2010 in Zahlen

ERSTU - Newsletter - Ausgabe Nr. 3 – März 2010

Quelle: Verkehr in Zahlen, Herausgeber BMVBW

Die Binnenwasserstraßen weisen für 2008 ein Bruttoanlagevermögen von 39,5 Mrd. € aus mit einem Nettoanlagevermögenswert von 23,7 Mrd. €. Daraus ergibt sich ein gleichbleibender Modernitätsgrad von 60 %. Das Verkehrssystem BWS liegt nach wie vor zurück (Binnenschifffahrt 45 %, Binnenhäfen 58 %); der Modernitätsgrad insgesamt liegt bei 65 %.

Im Verkehrswesen waren 2008 insgesamt 1,7 Mill. beschäftigt, 4,2 % aller Erwerbstätigen. Das Verkehrswesen hat 2008 einen Umsatz von 240 Mrd. € realisiert, die Binnenschifffahrt war daran nur mit 2 Mrd. € beteiligt

Die mittlere Transportweite betrug bei der Eisenbahn 312 km, bei der Binnenschifffahrt 260 km, im Straßengüterverkehr 137 km. Die Binnenschifffahrt muss ihre Systemvorteile auf Weitstrecken besser zur Geltung bringen.

Die einzelnen Bundesländer waren am Gütertransport auf deutschen Binnenwasserstraßen 2008 wie folgt beteiligt (in Mio. t) : Baden-Württemberg 34,1, Bayern 9,8, Berlin 3,8, Brandenburg 3,8, Bremen 5,0, Hamburg 11,9, Hessen 10,8, Mecklenburg-Vorpommern 0,1, Niedersachsen 26,7, Nordrhein-Westfalen 134,5, Rheinland-Pfalz 25,2 Saarland 3,9, Sachsen 0,1, Sachsen-Anhalt 6,8 und Schleswig-Holstein 5,2.
Damit macht der Anteil der neuen Bundesländer gerade mal zusammen 5,2 % aus. Es ergibt sich zunehmend ein Widerspruch zwischen den Flotten -und Hafenkapazitäten und den Schifffahrtsbedingungen. Die Länderregierungen und ihre Länderverkehrsministerkonferenz sind gefordert, sich stärker für das grüne Güterverkehrssystem der Binnenwasserstraßen einzusetzen.

Die deutsche Binnenflotte umfasste 2008 2291 Einheiten mit 2808 kt. Der Anteil der Tankertonnage beträgt 26 %, der Anteil der Motorschiffe 65 %. Die Abwrackung lag bei nur 5,8 kt. in 2008.

In den Binnenhäfen wurden 2008 insgesamt 281,3 Mio. t umgeschlagen. Vom Gesamtumschlag entfallen auf das Rheingebiet 64,5 %, das Elbegebiet 8,3 %, das Wesergebiet 4,5 % und das Donaugebiet 2 %

Die Binnenschifffahrt behauptet gegenüber der Eisenbahn ihre Vorrangstellung im grenzüberschreitenden Verkehr, sie ist internationaler, ein europäischer Verkehrsträger.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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