Gefälligkeitsgutachten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Montag, 02. Juni 2008, 08:49 Uhr

Gefälligkeitsgutachten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

wesentliche Informationen zum "Gutachten"

In der MZ wird unter 

Zweifel am Saale-Elbe-Kanal - Hallesche Gutachter: Rentable Binnenschifffahrt sei wegen häufiger Trockenheit unwahrscheinlich von Johannes Dörries, 01.06.08

über ein "Gutachten" der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg berichtet, dass wesentliche Fakten falsch darstellt. Hier drei wesentliche Informationen die das genannte "Gutachten" als Gefälligkeitsgutachten erscheinen lassen. 

1. Aufgrund der guten Abflussverhältnisse auf der Elbe in Verbindung mit den Unterhaltungsanstrengungen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung konnten der Schifffahrt seit August letzten Jahres auf der Strecke von der Saalemündung bis zum Hamburger Hafen durchweg mindestens 1,60 m Fahrrinnentiefe zur Verfügung gestellt werden.Seit November 2007 wurde auf dieser Relation sogar eine Fahrrinnentiefe von 2,20 m nicht mehr unterschritten und seit ca. 2 Monaten bestehen auf der Elbe von der Saalemündung bis nach Hamburg Fahrrinnentiefen von mindestens 3 m. ...
siehe dazu: Seit Sommer 2007 durchgehend gute Schifffahrtsverhältnisse auf der Elbe

2. Die Binnenschifffahrt belegt hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit und in Bezug auf den volkswirtschaftlichen Nutzen nach wie vor die Spitzenposition. Dies ist das eindeutige Ergebnis eines Gutachtens der Planco Consulting GmbH zum verkehrswirtschaftlichen und ökologischen Vergleich der Verkehrsträger Straße, Bahn und Wasserstraße, das bereits im November vergangenen Jahres abgeschlossen, aber erst jetzt zur Verfügung gestellt wurde. In den Punkten Energieverbrauch, Schadstoffemissionen, Verkehrssicherheit und Lärm schneidet das Binnenschiff durchweg besser ab als die Güterbahn oder der Lkw.
siehe dazu: Gutachten zum Vergleich der Verkehrsträger Straße, Bahn und Wasserstraße vorgelegt

3. Mitgliedsunternehmen des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V. Halle (Saale) dokumentieren nachhaltig die Notwendigkeit der unverzüglichen Vollendung des Ausbaus der Bundeswasserstraße Saale für wirtschaftliche Binnenschiffstransporte. Die aktuellen Potenziale von Verladern entlang der Saale für den Wasserweg bestätigen nicht nur die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen der PLANCO Consulting GmbH Essen im Rahmen der Aufnahme des Projektes „Schleusenkanal Tornitz“ in den Bundesverkehrswegeplan 2003 (BVWP), sondern dokumentieren die steigende Nachfrage für das Binnenschiff mit angestrebten Verlagerungseffekten zwecks Stabilisierung und Ausbau der Exportmengen vor allem in Bezug auf die günstigen Frachtkosten.
Transportpotentiale

Weitere Informationen zum ROV Schleusenkanal Tornitz:
Lebhafte Diskussion zum Fachvortrag von Dr. Ernst Paul Dörfler in der Fachhochschule Bernburg am 7. Mai 2008

sowie

Informationsveranstaltung über den Bau des Saalekanals am 15. Mai 2008 in Werkleitz

Manfred Sprinzek
aus der Pressemitteilung des VHdS e.V. vom 02.06.2008

Galerien

Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

Aktuelles

Neuigkeiten per RSS Button

Saaleinfo Newsletter

Redaktion © VHdS e.V.
Grafik, Layout © 2005-2018 atnexxt – Agentur für Design und E-Business, Webdesign in Halle (Saale)