Goldene Anker für Webel und Bütow

Donnerstag, 02. Mai 2013, 13:18 Uhr

Goldene Anker für Webel und Bütow

Die beiden Preisträger, Kapitän Detlef Bütow (li.) und Minister Thomas Webel, flankieren den Landesverbandsvorsitzenden Ernst-Wilhelm Wehlmann

Binnenschifffahrt – ZfB – Nr. 4 – 2013,  Von Christian Knoll

Der Landesverband der Schiffervereine Sachsen-Anhalts vergibt meistens jährlich die Auszeichnung »Goldener Anker« an verdienstvolle Persönlichkeiten, die sich über viele Jahre um die Förderung der Schifffahrt auf Elbe und Saale verdient gemacht haben.

In diesem März war es wieder soweit. Der Landesverband der Schiffervereine Sachsen-Anhalts hatte in den »Goldenen Ring« nach Alsleben eingeladen, um diese Ehrung erneut zu verleihen. Dieses Mal an den Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalts, Thomas Webel, und an den langjährigen
Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO) und Vorsitzendenn des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins (SHV), Detlef Bütow.

Webel, so hieß es in der Laudatio, habe wie kein anderer Landesverkehrsminister das Erbe seines Vorgängers Karl-Heinz Daehre angetreten und kämpfe unermüdlich gemeinsam mit dem Verein zur Hebung
der Saale-Schifffahrt (VHdS) für das Projekt eines Saale-Seiten-Kanals.
Webel ist seit 2004 aktiv in die Verkehrspolitik seines Landes in den verschiedensten Gremien eingebunden und kämpft für die Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen von Elbe und Saale. Weil es darum gehe, so sagte es Webel selbst, dass das ganze Wirtschaftsgebiet von der Saale bis hin zu Bitterfeld-Leuna nicht vom umweltfreundlichsten Verkehrsträger genutzt werden könne. Er werde alles dafür tun, dass der Saale-Seiten-Kanal als vordringlicher Bedarf in den Verkehrswegeplan 2015 aufgenommen
werde. »Dafür werde ich meine ganze Kraft einsetzen.«
Webel versprach, mit dem Bundesverkehrsminister in engem Kontakt dafür zu
streiten, dass die Saale nicht als Restwassermeneingestuft werde. Gleichzeitig verwahrte er sich gegen eine Aussage von Staatssekretär Enak Ferlemanns auf der Elbe-Flusskonferenz am 5. März, wonach nicht auszuschließen sei, dass künftig vielleicht auch die Schleusen oberhalb von Calbe aufgegeben werden könnten, sollte die Saale als Restwasserstraße eingestuft werden. Das würde nicht nur die Güterschifffahrt treffen, sondern auch den Tourismus und die einzige Schiffswerft an der Saale die Fischer-Werft.

weiterlesen

Galerien

Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

Aktuelles

Neuigkeiten per RSS Button

Saaleinfo Newsletter

Redaktion © VHdS e.V.
Grafik, Layout © 2005-2018 atnexxt – Agentur für Design und E-Business, Webdesign in Halle (Saale)