Hafenkran «Fritz» hat viel zu tun

Mittwoch, 18. März 2009, 07:27 Uhr

Hafenkran «Fritz» hat viel zu tun

Industriehafen Roßlau erhält in den nächsten Wochen ein Tor

mz-web.de, VON SILVIA BÜRKMANN, 17.03.09

ROSSLAU/MZ. Metallisches Quietschen und Scheppern tönt weit in den Himmel, "Fritz" hat gut zu tun. Immer wieder taucht der Arm des 38 Meter hohen Hafenkrans in den Bauch des Schiffes, hievt die Bleche an Land. 920 Tonnen Stahlblech - made in China - sind am Montagmorgen von Cuxhaven am Elbkilometer 262 angelandet. Werden im Industriehafen Roßlau gelöscht, gelagert und umgeschlagen für den Weitertransport auf der Straße. Noch in dieser Woche angekündigt sind Lieferungen auf der Schiene aus Polen und der Tschechei, die gleichfalls im Industriehafen zwischengelagert werden. Die Kundschaft wartet in Gräfenhainichen.

Der Umschlag über Kai - er funktioniert, freut sich Hafenbetriebsleiter Gunter Wolf über die wasserreiche Wasserstraße. Als nächstes erwartet werden drei Frachter, die beladen werden können mit Getreide vom Agrarhandel Wittenberg und der Firma Geltinger.

Auf dem Hafengelände gibt es demnächst Neues zu entdecken. In der vorigen Woche fiel der Startschuss für den offiziellen Baubeginn des Hafentores. Das Schiebetor soll künftig über Nacht und außerhalb der Geschäftszeiten den Hafen absperren vor Unbefugten. Die elektronische Anlage wird von der rund um die Uhr besetzten Wache der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH Dresden gesteuert.

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