Hamburg ist ab 2010 von Sachsen aus wirtschaftlich über die Elbe zu erreichen

Freitag, 07. November 2008, 18:40 Uhr

Hamburg ist ab 2010 von Sachsen aus wirtschaftlich über die Elbe zu erreichen

Dr. Bernd Rohde vor der VBW-Mitgliederversammlung in Dresden

 online-Fachmagazin Schiffstechnik  Nr1 2008

Klare Worte zur Situation der Binnenschifffahrt auf der Elbe hörten die VBW-Mitglieder aus dem Munde von Dr. Bernd Rohde, Ministerialdirigent und Abteilungsleiter Verkehr im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit:

„Wir in Sachsen, Deutschland und Europa können und dürfen uns nicht den Luxus leisten,den Verkehrsträger Binnenschifffahrt links liegen zu lassen!” Rohde schilderte am Beispiel der in Görlitz Röhren produzierenden Siemens AG, wie wichtig die Binnenschifffahrt und die (sächsischen) Binnenhäfen für dieses Unternehmen und für die Menschen im Land sind: „Diese Röhren müssen von hier aus in die Seehäfen gebracht werden. Und das geht aufgrund der Größe der Röhren nur per Binnenschiff!” Wäre das nicht möglich, fielen hochwertige Arbeitsplätze weg - und das würde sich verständlicherweise negativ auf die Situation der Menschen in der Region auswirken.

Deshalb hat der Freistaat Sachsen nicht nur ein Investitionsprogramm in Höhe von 30 Mio. Euro für die sächsischen Binnenhäfen beschlossen, sondern auch bei Bundesverkehrminister Wolfgang Tiefensee schnelle Reparatur- und Unterhaltungsmaßnahmen für die Elbe eingefordert. Rohde: „Und wir haben die Zusage aus Berlin, dass die Arbeit bis 2010 erledigt sind und Hamburg von Sachsen aus wirtschaftlich zu erreichen ist!”

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