IHK fordert erneut schnelle Realisierung der ICE-Strecke Halle/Leipzig-Nürnberg und Ertüchtigung der Elbe und Saale

Dienstag, 14. März 2006, 08:49 Uhr

IHK fordert erneut schnelle Realisierung der ICE-Strecke Halle/Leipzig-Nürnberg und Ertüchtigung der Elbe und Saale

PM IHK Halle-Dessau und Kammer schreibt an Bundesverkehrsminister MZ 14. März 2006

Halle/MZ/eja. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) hat die Bundesregierung aufgefordert, schnell mit dem Neubau der ICE-Strecke von Halle / Leipzig über Erfurt nach Nürnberg zu beginnen und zugleich die volle Schiffbarkeit von Elbe und Saale voranzutreiben.

"Seit Jahren besteht für die ICE-Strecke Baurecht. Eine Realisierung der Schienenverbindung, die zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit gehört, ist trotzdem bisher nicht abzusehen", beklagte IHK-Präsident Albrecht Hatton am Montag. Deshalb habe die Kammer in einem Brief an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) auf die Schlüsselrolle der neuen Bahnverbindung für die wirtschaftliche Stärkung der Region hingewiesen. Die Bedeutung dieser Trasse werde durch die Notwendigkeit schneller Güterverkehre in Richtung Rhein/Main nach Fertigstellung der DHL-Investitionen am Flughafen Leipzig/Halle noch zunehmen, heißt es im Schreiben.

Auch an die Wasserstraßen knüpft die Wirtschaft hohe Erwartungen und verweist auf die in der Koalitionsvereinbarung verankerte Zielsetzung, die Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt zu stärken.

IHK fordert erneut schnelle Realisierung der ICE-Strecke Halle/Leipzig-Nürnberg und Ertüchtigung der Elbe und Saale

Halle, 13. März 2006. Eine schnelle Realisierung wichtiger Verkehrsinfrastrukturprojekte für Mitteldeutschland hat die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) von der Bundesregierung gefordert. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee verweist die IHK auf die beschlossenen, aber bisher nicht oder nur zögerlich umgesetzten Verkehrsprojekte ICE-Strecke von Halle/Leipzig über Erfurt nach Nürnberg sowie Ertüchtigung von Elbe und Saale.

 

 „Seit Jahren besteht für die ICE-Strecke Baurecht. Eine Realisierung der Schienenverbindung, die zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit gehört, ist trotzdem bisher nicht abzusehen“, erklärt Albrecht Hatton die erneuten Forderungen für einen baldigen Baustart. Die Bedeutung dieser Trasse werde durch die Anforderungen nach schnellen Güterverkehren in Richtung Rhein/Main nach Fertigstellung der DHL-Investition am Flughafen Leipzig/Halle noch zunehmen.

 

Weiterhin warte die Wirtschaft in Mitteldeutschland noch immer auf die bereits im Bundesverkehrswegeplan 1992 geplante Ertüchtigung von Elbe und Saale. So gebe es für die Saale bereits seit Ende 2004 positive Signale in Richtung eines Raumordnungsverfahrens für einen Saale-Seitenkanal bei Tornitz. Dagegen sei bei der Ertüchtigung der Elbe insbesondere nach dem Hochwasser vom August 2002 Stillstand eingetreten. „Zwischenzeitlich erstellte wissenschaftliche Untersuchungen haben aber eindeutig die Hochwasserneutralität der geplanten Strombaumaßnahmen nachgewiesen“ reagiert Hatton mit Unverständnis. Nicht nachvollziehbar sei der Stillstand auch, weil in den vergangenen Jahren dank umfassender öffentlicher Förderung die Binnenhäfen zu leistungsfähigen Schnittstellen ausgebaut wurden. „Dieser Vorteil wird leichtfertig verspielt“, begründet Hatton die Forderungen.

 

Große Erwartungen habe die IHK mit der in der Koalitionsvereinbarung verankerten Zielsetzung, die Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt zu stärken und die Bedingungen im Hafenhinterlandverkehr deutlich zu verbessern. Für die Binnenschifffahrt auf der Elbe heiße das, die Fahrrinnentiefe schnellstmöglich so zu verbessern, dass an 345 Tagen im Jahr mindestens eine Fahrrinnentiefe von 1,60 Meter zur Verfügung stehe. Nur dann sei der Güterverkehr mit Binnenschiffen für die Industrie und für Logistik- und Handelsunternehmen in Bernburg, Bitterfeld/Wolfen, Halle/Leuna und Wittenberg eine verlässliche und kalkulierbare Alternative zum LKW-Verkehr.

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