II. Donausymposium der ERSTU in Wien

Freitag, 16. September 2005, 10:47 Uhr

II. Donausymposium der ERSTU in Wien

VHdS e.V. Präsident M. Sprinzek berichtete dem Präsidium der ERSTU über Maßnahmen an Elbe und Saale

Europäische Fluss-See-Transport Union e.V.

Presseerklärung

Die ERSTU führte am 8. September 2005 in Wien – in Partnerschaft mit dem Wiener Hafen und der österreichischen Wasserstraßengesellschaft Via Donau – ihr II. Donausymposium durch zum Thema „ Auf den blauen Straßen von Rhein, Main und Donau staufrei, effektiv und ökologisch vom Atlantik zum Schwarzen Meer.“

Grußworte überbrachten der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Magister Helmut Kukacka und Frau Dr. Veronika Kessler von der Wirtschaftskammer Österreich.

Die Veranstaltung gliederte sich in drei Foren, die vom Präsidenten der ERSTU Robert Baack moderiert wurden:

  • Stand der Umsetzung und Probleme bei der Rotterdamer Deklaration und der Absichtserklärung über den Korridor VII vom 6.9.01;
  • Vereinheitlichung des Schifffahrtsregimes und der Beseitigung der Engpässe auf der Trasse; und
  • Das Potential der Rhein – Main – Donau Magistrale als intermodales Logistik- Netzwerk unter Berücksichtigung des Fluss – Seeverkehrs.

Am Symposium nahmen mehr als 70 Vertreter von Behörden, Unternehmen und Verbänden aus 12 Ländern teil.

Um die Vielfalt der Positionen und Anregungen zu fokussieren, werden die Ergebnisse sowohl an das unter der Ägide der EU – Kommission in Ausarbeitung befindliche Integrierte Europäische Aktionsprogramm für die Binnenschifffahrt wie auch den am 22./23.9.05 in Paris stattfindenden Workshop Paneuropäische Kooperation für eine starke Binnen-Schifffahrt herangetragen.

Die ERSTU wertete die Veranstaltung aktuell auf ihrer 17. Präsidiumstagung am 9. September aus und beschloss eine Wiener Resolution, die auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit Via Donau und TINA abzielt, einen Workshop in Vorbereitung der Bukarester Schifffahrtskonferenz 2006 zur Entwicklung der Donauflotten und der Donau – Seeschifffahrt anbietet und für die Einbeziehung des Donau – Seeverkehrs bei der Vernetzung von See- und Landkorridoren eintritt.

Die Teilnehmer der Veranstaltung nahmen mit Applaus zur Kenntnis, dass nunmehr am 28. September 2005 endlich der Abbau der Pontonbrücke bei Novi Sad vorgesehen ist und damit die Beseitigung eines gravierenden Engpasses für den internationalen Schiffsverkehr erfolgt.

ERSTU – Präsident Baack rief in seinen Schlussbemerkungen zur Unterstützung der österreichischen Initiative zur Erarbeitung eines Aktionsplanes für die Donauschifffahrt auf, empfahl einen EU - Koordinator für die im TEN – Programm enthaltenen Ausbauvorhaben an der Donauwasserstraße einzusetzen und regte die Bildung eines Forums für Donau-Schifffahrt und Logistik an.

Kontakt: Dr. Heinz Rentner, Pressesprecher der ERSTU, E-Mail: erstu@behala.de

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