Informationsveranstaltung zum Schleusenkanal Tornitz

Dienstag, 01. März 2005, 10:55 Uhr

Informationsveranstaltung zum Schleusenkanal Tornitz

21.02.2005 in Werkleitz

 

Am 21.02. 2005 fand in Werkleitz die zweite Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Tornitz - Werkleitz zum Raumordnungsverfahren für den geplanten Schleusenkanal Tornitz an der Unteren Saale statt.

Über 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.
Bürgermeisterin Regina Grube eröffnete die Veranstaltung. Sie erläuterte den Verfahrensstand und verlas die Stellungnahme der Gemeinde, wie sie analog zur Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren am 10.12. 2004 beim Landesverwaltungsamt in Halle vorgetragen wurde. Bei den nun beginnenden Untersuchungen zur Vorbereitung des Saale - Ausbaus müssen besonders die Hochwasser- und Drängewassergefahren für die Gemeinden beachtet werden. Im Raumordnungsverfahren müssten alle möglichen Varianten, also auch die bereits früher vorgeschlagene Staustufe bei Klein Rosenburg, mit herangezogen werden.

 

Danach übergab Frau Grube das Wort an den Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Magdeburg (WSA), Ltd. BDir. Rolf Lack, der die beteiligten Mitarbeiter des Vorhabensträgers und der Bundesanstalten vorstellte.Die geplanten Maßnahmen zum Schleusenkanal Tornitz wurden von Herrn Jörg Weise vom WSA Magdeburg erläutert. Zu der voraussichtlichen Zeitplanung des Vorhabens machte er folgende Angaben:

 

 

  • Planungen zum Raumordnungsverfahren 2004-2006
  • Durchführung des Raumordnungsverfahrens 2006-2007
  • Durchführung des Planfeststellungsverfahrens 2007-2010
  • Entwurf Haushaltsunterlage 2008-2010
  • Entwurf Ausführungsplanung 2009-2011
  • Bauausführung 2011-2013

 

Über 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt

Die Herren Björn Willamowski und Dr. Hermann Lensing von der Bundesanstalt für Wasserbau Karlsruhe erläuterten die für das Vorhaben relevanten Untersuchungen zum Oberflächen- und Grundwasser.

 

Frau Karin Karras von der Bundesanstalt für Gewässerkunde Koblenz erläuterte die vorgesehenen Untersuchungen zu den Schutzgütern Mensch, Boden, Wasser, Luft, Kultur und Sachgüter.

 

Anschließend gab es die Möglichkeit, Fragen zu den vorgetragenen Themen zu stellen.
Ein großer Teil der Fragen bezog sich auf die Probleme Dränge- und Hochwasser. Von der Bundesanstalt für Wasserbau wurde in diesem Zusammenhang zugesagt, das vorgesehene Untersuchungsgebiet noch detaillierter zu erkunden, um daraus die entsprechenden Maßnahmen ableiten zu können. Vom stellvertretenden Bürgermeister Herrn Henschel wurde an den Träger des Vorhabens die Forderung gestellt, im Interesse der Bürger und besonders der Landwirtschaft eine ausreichende Anzahl von Brücken für die vom Kanal unterbrochenen Straßen und Wege zu errichten.

 

Die Veranstaltung war von allen Beteiligten gut vorbereitet und wurde von der Bürgermeisterin Frau Grube souverän moderiert.
Die sachlichen Informationen und Diskussionen zu den die Anwohner interessierenden Fragen sind die Grundlage für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit im Verlauf des Raumordnungsverfahrens zum Saale - Ausbau.

 

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