Junge Union Halle unterstützt Saaleausbau

Freitag, 02. Dezember 2005, 08:22 Uhr

Junge Union Halle unterstützt Saaleausbau

Delegation der Jungen Union Halle (Saale) besucht den Hafen Halle

Der Geschäftsführer der Hafen Halle GmbH Dirk Lindemann erläuterte seine Schwerpunktaufgaben für die Entwicklung des Hafens Halle. 

Der Hafen Halle wird ohne den Ausbau der Saale nicht rentabel arbeiten können, deshalb soll bis zum Abschluss des geplanten Saaleausbaus in etwa fünf Jahren der Containerverkehr auf der Schiene wachsen und ein kleines Güterverkehrszentrum entstehen.

Der Güterumschlag wächst schon jetzt. Vor allem im Schnittpunkt Straße/Schiene, während der Schiffstransport kaum eine Rolle spielt wegen zu unsicherer Wasserverhältnisse der Saale.

Wurden 2002 nur 10 500 Tonnen per Bahn umgeschlagen, peilt Hafen-Chef Dirk Lindemann für dieses Jahr 126 000 Tonnen an.   Neben dem rapide wachsenden Containerterminal im Hafen Halle, in dem im laufendem Jahr 14500 TEU umgeschlagen wurden, steigen auch die Düngerumschläge per Bahn. So wurden bis Ende November 2005 im Hafen Halle 16 Ganzzüge Dünger mit 16.600 t umgeschlagen. 

Als trimodale Schnittstelle von Verkehrsträgern ist der Hafen Halle ein hervorragender Platz für Gewerbeansiedlungen, dem zweiten Schwerpunkt für den Hafen. Vor allem sollen umweltorientierte Unternehmen auf dem Gelände ansiedelt werden. Die Firma JCN Neckermann machte mit der Inbetriebnahme ihrer Biodieselanlage einen viel versprechenden Anfang. 

An dem Gespräch nahm auch der Präsident des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt Manfred Sprinzek teil. Er informierte über den aktuellen Stand zum Projekt „Schleusenkanal Tornitz“ und verwies auf gemeinsame Aktivitäten für dieses Projekt und für die bessere Nutzung der Binnenschifffahrt zur weiteren Belebung der Wirtschaft im Land Sachsen-Anhalt. 

 "Der Kreisvorsitzende der Junge Union Halle, Stefan Schulz, dankt Herrn Lindemann und Herrn Sprinzek für die sehr detaillierten und interessanten Ausführungen zur Vergangenheit, Gegenwart und hoffentlich positiven Zukunft des halleschen Hafens.

Allen Teilnehmern ist nach dieser Veranstaltung die Bedeutung des Hafens für Halle und den mitteldeutschen Raum bewußt geworden. Die Junge Union Halle unterstützt audrücklich den weiteren Ausbau der Saale um eine ganzjährige Schiffbarmachung der Saale zu ermöglichen und freut sich über die Einleitung des Raumordnungsverfahrens für den Ausbau, wohl wissend, dass damit noch nichts gewonnen ist und noch viele "Schlachten" mit den, ausschließlich ideologisch und nicht sachlich argumentierenden, Gegnern des Saaleausbaus zu schlagen sind.

Hier gilt es Optimismus und Tatkraft zu zeigen, denn nur wenn der schon sprichwörtliche "Lückenschluß," zwischen Barby und Elbmündung, geschlagen werden kann, kann der hallesche Hafen seine vollen Potentiale ausschöpfen und seine Gegner Lügen strafen. Dafür wünschen wir dem Verein zur Hebung der Saaleschiffahrt und der Hafen-Halle GmbH viel Erfolg."

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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