Kreuzfahrten sind bei den Deutschen in

Freitag, 21. September 2007, 19:15 Uhr

Kreuzfahrten sind bei den Deutschen in

PM Annette Faße, MdB

„Kreuzfahrten auf hoher See und auf deutschen Flüssen sind in, deshalb
möchten wir diesen boomenden Tourismuszweig unterstützen und fördern“,
dies teilt die tourismuspolitische Sprecherin der
SPD-Bundestagsfraktion, Annette Faße, anlässlich ihrer Rede zum Antrag
„Kreuzfahrttourismus und Fährtourismus in Deutschland voranbringen“ mit.

Es gibt kaum eine andere Tourismusbranche in Deutschland, die in den
letzten Jahren derart an Beliebtheit zugenommen hat. Die Zahlen belegen
den Trend zum Urlaub auf der Hohen See: beispielsweise stieg die Zahl
der Passagiere für Hochseekreuzfahrten seit 2005 um über 10 %, somit
genießen jährlich über 705.000 Urlauber ihren Urlaub auf Deck eines
Kreuzfahrtschiffes.

Im Bereich der Flusskreuzfahrten verläuft die Entwicklung ähnlich
positiv, hier betrug die Anzahl der Passagiere im Jahr 2006 mehr als
310.000. Gerne verbinden die Reisenden auf Elbe und Donau ihren Trip auf
dem Wasser mit der Besichtigung kultureller Highlights auf dem Land.
Hier liegt auch eine große Chance für die Entwicklung der Regionen.

Der Fährtourismus hat eine etwas andere Funktion, denn die Fähre stellt
nicht den eigentlichen Urlaubsort dar, aber auch hier entwickelt sich
u.a. durch die immer komfortablere Ausstattung der Fährschiffe ein Trend
zur Minikreuzfahrt.

„Cuxhaven und die deutschen Häfen insgesamt profitieren von diesen
Trends jetzt schon, wir beabsichtigen aber weitere Verbesserungen der
Rahmenbedingungen für die Branche. So möchten wir gerne erreichen, dass
die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) Deutschland im In- und Ausland
noch intensiver als Hochsee- und Flusskreuzfahrtdestination vermarktet.
Ein weiteres Ziel ist, den Anteil von Kreuzfahrtschiffen unter deutscher
Flagge zu erhöhen, so dass die deutsche Wirtschaft und hiesige
Arbeitnehmer von diesem Trend profitieren. Bei Kreuzfahrten zwischen
EU-Häfen sollte ein einheitliches und einfaches Verfahren für die
Besteuerung von Verkäufen an Bord gefunden werden. Nicht zuletzt müssen
wir jetzt und in der Zukunft vor dem Hintergrund der positiven
Wachstumsprognosen den Klimawandel berücksichtigen und unsere Schiffe so
emissionsarm wie möglich betreiben. Das heißt, Emissionen müssen über
die Entwicklung neuer Motoren reduziert und insgesamt möglichst
vermieden werden. Ein Ansatz hierzu wäre, zukünftig die großen
Kreuzfahrtschiffe in den Häfen mit umweltgerecht erzeugtem Strom von
Land zu versorgen. Bisher produzieren die Schiffe ihren Strom selbst,
entwickeln aber dabei durch die Verbrennung von Schweröl hohe
Emissionswerte“, berichtet die Abgeordnete von den Forderungen der
Koalition an die Bundesregierung.

Büro Annette Faße, MdB

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Tel.: 030-227 73434 oder 01888-18-73434 bundesweit zum Ortstarif
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