Neue Linie für dicke Brocken bis zur Küste

Montag, 15. September 2008, 19:25 Uhr

Neue Linie für dicke Brocken bis zur Küste

Wirtschaft fordert Ertüchtigung der Flüsse

mz-web.de 15.09.08

Aken/MZ. Die Deutsche Binnenreederei nimmt auf der Elbe eine neue Großraum- und Schwergutlinie in Betrieb. Sie soll einmal wöchentlich Dresden, Aken, Schönebeck und Magdeburg mit den Seehäfen verbinden und aus zwei flachgehenden Schubverbänden bestehen. Mit dem neuen Angebot soll der bisherige Verkehr verdichtet werden, um der steigenden Nachfrage der Wirtschaft gerecht zu werden.

Verkündet wurde diese Nachricht auf dem Wirtschaftsforum "Elbe 2010", das gestern in Aken stattfand, wo gleichzeitig das 15-jährige Bestehen der Hafenbetrieb GmbH begangen wurde. Im Zentrum der Tagung stand die Forderung nach schnellstmöglicher Erhöhung der Leistungsfähigkeit von Elbe, Saale und der anliegenden Häfen. Nur so könne das Angebot logistischer Dienstleistungen spürbar erweitert werden, unterstrich Albrecht Hatton, Präsident der IHK Halle-Dessau. Er verwies zugleich auf den wachsenden Seehafen-Hinterlandverkehr. So müsse allein im Containerumschlag bis 2025 ein Jahreswachstum von mehr als sechs Prozent bewältigt werden.

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) zeigte sich optimistisch, das vom Bund in Auftrag gegebene Raumordnungsverfahren zum Saale-Kanal Tornitz demnächst erfolgreich abzuschließen. Danach werde man darum kämpfen, dass der nächste Schritt erfolge. Man wäre schlecht beraten, würde man die Flüsse Elbe und Saale nicht als Transportwege nutzen, um die Umwelt zu entlasten, so der Minister.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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