Nutzung der Wasserstraße als umweltfreundlichstes Verkehrssystem einsetzen

Dienstag, 28. Oktober 2008, 21:23 Uhr

Nutzung der Wasserstraße als umweltfreundlichstes Verkehrssystem einsetzen

Leserbrief von Walter Hüttenrauch

Als Angestellter einer Umweltfirma arbeite ich seit Jahren unter anderem auch an Wasserstraßen. Somit konnte ich speziell die verkehrstechnische Entwicklung an Wasserstraßenkreuz, Elbe-Havel-Kanal und Elbe verfolgen. Mit Befremden muss ich feststellen, dass dieses hervorragende Verkehrssystem, das eine ingenieurtechnische Meisterleistung darstellt und sich umweltfreundlich einpasst, so gering genutzt wird.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass sich die Politik und die Umweltverbände für die Nutzung der Wasserstraße als umweltfreundlichstes Verkehrssystem einsetzen. Besonders gefragt ist hier auch ein stärkeres Engagement und eine   stärkere Medienwirksamkeit der Wasserstraßenverwaltung.
Der BUND kritisiert bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Nutzung der Wasserstraße. Ernst Paul Dörfler möchte die Nutzung der Elbe als Schifffahrtstraße möglichst einstellen und nutzt für die Verbreitung seiner Thesen seine auffällig häufige Medienpräsenz.
Statistiken der Schifffahrtsverwaltung werden von den Naturschutzverbänden ständig angezweifelt.
Als Vertreter für Umwelt und Naturschutz wäre es eigentlich ihre Aufgabe, sich mit den Alternativen zu dem völlig überlasteten Verkehrssystem Straße zu befassen. Ein kleiner Tipp diesbezüglich. Parallel zum Mittellandkanal verläuft die A2, die täglich die Plattform für Horrormeldungen bezüglich Unfälle, Stau und Überlastung bildet.
Wenn nur die Hälfte des Verkehrs auf die Wasserstraße verlegt würde, könnten Mensch und Natur endlich aufatmen.

Walter Hüttenrauch,
39365 Seehausen

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