Ökonomie und Ökologie

Mittwoch, 13. Januar 2010, 13:23 Uhr

Ökonomie und Ökologie

Bernd Atzenroth zum weiteren Buhnenausbau an der Elbe im Jahr 2010

Märkische Allgemeine, 13.01.2010

Wer mehr Schifffahrt auf der Elbe will, tut gut daran, dies auch mit den Naturschutzverbänden genau abzustimmen und sie fast wörtlich mit ins Boot zu nehmen. Ganz offenbar ist Hubert Finke vom Wasser- und Schifffahrtsamt auch sehr darum bemüht, insbesondere mit der Biosphärenverwaltung, immer im Gespräch zu sein. Denn die Sanierung der Buhnen, die er befürwortet und vertritt, ist bei Umweltverbänden schon umstritten, zumal ja die Elbe ohnehin bei ihnen ein ganz besonders sensibles Thema ist, erst recht seit dem Hochwasser 2002.

Auf der anderen Seite sind die Bemühungen um die Belebung des Wittenberger Hafens so weit gediehen, dass eine möglichst ganzjährige Befahrbarkeit der Elbe dafür ein Erfordernis ist. Wichtig ist es daher, dass eine Lösung gefunden wird, die Ökonomie und Ökologie weitgehend miteinander versöhnt.

In diesem Spannungsfeld erscheint die Buhnensanierung aus Sicht Finkes als guter Kompromiss, um einen massiven Elbausbau zu vermeiden und trotzdem den Fluss schiffbarer zu machen. Nimmt man die Äußerungen dazu von Fachleuten, so scheint man dabei auf einem guten Weg zu sein. Vielleicht klappt sie ja gerade hier, die Verbindung von wirtschaftlichen Interessen und Umweltverträglichkeit.

 

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