Rückenwind für die Saaleschifffahrt

Dienstag, 06. Februar 2007, 08:12 Uhr

Rückenwind für die Saaleschifffahrt

Verein hat mit Stadtwerken Halle neuen Hauptsponsor - Hoffnung auf Vollendung des Ausbaus (aus Mitteldeutsche Zeitung v. 31.01.2007)

Bernburg/Halle/MZ. Mit kräftigem Rückenwind startet der Verein zur Hebung der Saaleschifffahrt (VHdS) in das elfte Jahr seines Bestehens: Die Stadtwerke Halle, GmbH (SWH) werden den Verein in seiner politischen Arbeit für die Vollendung des Saaleausbaus direkt fördern.

Dazu sind die Stadtwerke dem VHdS beigetreten und wird der Hauptsponsor des Vereins, heißt es in einer Pressemitteilung. Stadtwerke-Chef Wilfried Klose will sich persönlich im Beirat engagieren:

 

„Das öffentliche Interesse an der Entwicklung des Hafens Halle zu einem modernen Verkehrsknoten für Transporte auf Schiene, Straße und Fluss, an den Fakten zum Saaleausbau und dem damit verbundenen Beitrag zum künftigen wirtschaftlichen Erfolg des Hafens hat der VHdS maßgeblich gefördert.”

 

Die Stadtwerke Halle mit ihren Möglichkeiten als größter Arbeitgeber der Stadt Halle und den vielfältigen wirtschaftlichen und politischen Verbindungen wollen den Verein nun darin unterstützen, die wirtschaftlichen Potentiale der Saaleschifffahrt zu erschließen, um den Industriestandort Hafen Halle weiterzuentwickeln.

In diesem Zusammenhang würdigte Klose das Engagement von Manfred Sprinzek, Vorsitzender des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt, in seiner langjährigen Tätigkeit in der Öffentlichkeitsarbeit für den halleschen Hafen.

Der Verein kann sich nicht nur über die Unterstützung durch die Stadtwerke freuen. Rückendeckung erhält der Verein auch von weiteren Wirtschaftsgrößen. Nicht nur das: Domo-Geschäftsführer Norbert Leetsch und Olaf Castelle, Leiter Logistik der InfraLeuna GmbH, sehen in der Vollendung des Saaleausbaues weiteres Entwicklungspotential für Chemiestandort Leuna. Der Chemiestandort in der mitteldeutschen Industriregion Leipzig-Halle würde mit der Vollendung des Saaleausbaues einen Anschluss an das europäische Binnenwasserstraßennetz erhalten. Deshalb wolle man sich als Unternehmen auch politisch deutlich positionieren.

„Damit ist die Finanzierung des Vereins für 2007 und 2008 gesichert”, kann VHdS-Präsident Manfred Sprinzek zufrieden konstatieren. Nach dem Ausfall des Hafens Halle als Hauptsponsor war der VHdS gezwungen neue Wege zu, gehen. Dies scheint mit den Finanzierungszusagen der Sponsoren zu gelingen.

 

„Der VHdS ist anerkannter Vertreter der Wirtschaft in der Politik, für die Infrastrukturentwicklung - wir haben mittlerweile alle wichtigen an der Saale ansässigen Unternehmen zwischen Bernburg und der Elbmündung als Mitglieder in unseren Reihen”

 

, betont Uwe Müller, Werkleiter der Schwenk Zement KG in Bernburg und Beiratsvorsitzender des VHdS.

Vor allem deren finanziellem und politischem Engagement sei es zu verdanken, dass die Erfolge um die Vollendung des Saaleausbaus zehn Jahre nach der Gründung des VHdS endlich greifbar wurden: Die Untersuchungen zum Raumordnungsverfahren für den Saale-Seitenkanal bis zur Elbmündung stehen vor dem Abschluss und man rechnet noch in diesem Jahr mit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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