Schiffahrtsdiskussion auf der Elbe

Freitag, 27. März 2009, 12:37 Uhr

Schiffahrtsdiskussion auf der Elbe

Leserbrief von Ernst- Wilhelm Wehlmann

Herr Dr. Dörfler ist Leiter des Elbeprojektes vom Umweltschutzverband BUND. Er begrüßt die öffentliche Debatte um die Wasserstraße Elbe. Er diskutiert aber nicht mit. Lieber greift er  Herrn Kautz, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden wegen Zahlen an, die der richtig gestellt hat. Es ist eindeutig, die beiden Leserbriefschreiber der Bürgerinitiative „Pro Elbe“ haben behauptet: „2008 wurden insgesamt nur 0,7 Millionen Tonnen Güter auf der Elbe transportiert“. Das stimmt aber nicht, denn insgesamt wurden über 9 Millionen Tonnen Güter mit dem Schiff auf der gesamten Elbe transportiert! Herr Köbel und Frau Hesselbarth hätten wahrheitsgetreu hinzufügen müssen, dass die 0,7 Millionen Tonnen nur in der Stadtstrecke Magdeburg gezählt wurden und nicht „insgesamt“ auf der Elbe. So werden die Leser der MZ getäuscht!

Herr Kautz hat viele wichtige Elbethemen bis zu den Klimaveränderungen sachlich aus seiner Sicht beschrieben. Warum sagt Herr Dr. Dörfler  nichts zu den Subventionen von anderen Verkehrsmitteln, zu den verlorenen Gerichtsverfahren seines Umweltverbandes und zum Schadstoffausstoß von Schiff, Lkw und Bahn? Klimaveränderungen müssen doch auch Auswirkungen auf die Natur haben. Er schweigt auch zu dem wichtigsten Thema, wenn es um die Betriebe und die Arbeitsplätze an der Elbe geht. Gerade in diesen Zeiten sind für uns Schiffer die Wirtschaftsentwicklung und die Arbeitsplätze der Betriebe hier an der Saale und der Elbe das wichtigste Thema.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Wehlmann

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