Schiffe müssen ihre Emissionen reduzieren als Beitrag zum Klimaschutz

Samstag, 02. Juni 2007, 17:36 Uhr

Schiffe müssen ihre Emissionen reduzieren als Beitrag zum Klimaschutz

PM Büro Annette Faße, MdB

Berlin, den 30. Mai 2007

Zu diesem Schluss kam der Arbeitskreis Seeschifffahrt, eine Expertenrunde unter der Leitung der Bundestagsabgeordneten Annette Faße, der bei einer Tagung in Berlin die Frage diskutierte, welchen Beitrag die Schifffahrt zum Klimaschutz leisten kann.                                                                                  Der Kreis, an dem neben einigen Bundestagsabgeordneten die  Parlamentarischen Staatssekretärinnen aus dem Umweltministerium und dem Verkehrsministerium, Astrid Klug und Karin Roth, der Verband Deutscher Reeder, vertreten durch Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Heinrich Nöll und dem Leiter des Berliner Büros Peter Sieber als auch Karl Heinz Biesold für die Gewerkschaft ver.di teilnahmen, kam zu dem Ergebnis, dass die Emissionen der Schiffe, die weltweit für 2,7 % des CO2 Ausstoßes verantwortlich sind, durch die Entwicklung und den Einsatz neuer Technik reduziert werden müssen. Die zurzeit diskutierte Stromversorgung der Schiffe von Land während der Liegezeiten in den Häfen, stellt keine generelle Lösung dar, weil sie mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist und die Emissionen nur in den Liegezeiten reduziere, meinten die Teilnehmer.                                                                                                        „Die Schiffe liegen meist nicht lange in den Häfen. Sie sind auf See unterwegs und geben dort die Schadstoffe ab. Erstes Ziel ist deshalb die Reduzierung der Schiffsemissionen wie CO2, Schwefel und Stickstoff. Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffproduktion wie beispielsweise neue Motoren, Filtertechniken oder der Einsatz neuer Energiequellen müssen zwingend weltweit verpflichtend werden; das heißt, Deutschland muss über die Europäische Union Motor für diesbezügliche Veränderungen in der Internationalen Seeschifffahrts - Organisation (IMO) sein. Nur so lassen sich spürbare Ergebnisse erzielen. In der Zielsetzung sind wir uns einig; wir ziehen alle an einem Strang. Das ist ein gutes Ergebnis für ein solches Treffen", freut sich die Abgeordnete Annette Faße.

Die Versorgung der Schiffe mit Strom vom Land kann in den Häfen, wo die Möglichkeit der Errichtung von Stromterminals besteht, zur Reduzierung der Schadstoffe beitragen. Generell sind die Häfen aber nicht für eine Landstromversorgung ausgerüstet. Wenn für den Aufbau einer Versorgung Kaimauern aufgerissen werden müssen, bedroht dies unter Umständen deren Statik. Auch fehlen internationale Standards, da passt dann einfach der Stecker nicht in die Dose, wenn man von einem Hafen zum nächsten fährt. Zudem stellt sich die Frage, ob vorhandene Kraftwerke die Energiemengen liefern können, die beispielsweise ein Kreuzfahrtschiff benötigt. Werden für diesen Zweck neue Kraftwerke gebaut, zieht dies auch ökologische Konsequenzen nach sich", formuliert die Abgeordnete die Auffassung des Arbeitskreises.

Büro Annette Faße, MdB, 

www.annette-fasse.de

 

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