„Schubprahm mit Ausstellungszelt im Hafen Riesa“

Montag, 22. September 2008, 20:49 Uhr

„Schubprahm mit Ausstellungszelt im Hafen Riesa“

LABE/ELBE 2010:

aus: DER OBERELBE H A F E N B R I E F Nr. 42 (3/2008)

Die Kammerunion Elbe/Oder (KEO) schickte im Verbund mit Elbe-Verkehre befördernden Vereinen und Verbänden – für die Oberelbe maßgeblicher Akteur der Sächsische Hafen- und Verkehrsverein – nach der „Elbe 2000“ wiederum eine Wanderausstellung auf Reisen, um die Potenziale des Wirtschafts- und Lebensraumes Elbe, insbesondere die Bedeutung der Wasserstraßen, die Leistungsfähigkeit der Binnenschifffahrt und die wirtschaftliche Rolle der Häfen
stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.
Die Informationstour führte auf der Moldau und der Labe/Elbe von Prag bis nach Hamburg und machte auch im sächsischen Containerhafen Riesa Station.
Herzlich luden die Oberbürgermeisterin der Stadt Riesa, die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH und der Sächsische Hafen- und Verkehrsverein e.V. zu einer Abendveranstaltung anlässlich dieser Wanderausstellung „Labe-Elbe 2010“ für den 11. September 2008 auf das Südufer des Hafens Riesa ein.
Am Südkai des Riesaer „neuen Hafens“ lag im Hafenbecken der Schubleichter mit aufgestelltem Ausstellungszelt, während sich ebenfalls in einem Zelt an Land – mit Blick auf die Abfertigung eines fahrplanmäßigen Container-Ganzzuges des Seehafen-Hinterlandverkehrs vom Albatros-Express der Transfracht im zweischichtigen Umschlagbetrieb – über 90 Gäste aus
Wirtschaftsunternehmen und Politik zum Podiumsgespräch „Wirtschaft trifft Politik“ zur Bedeutung einer leistungsfähigen trimodalen Verkehrsinfrastruktur für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit besonders der in der Region Riesa-Meißen-Großenhain zwischen Dresden und Leipzig angesiedelten gewerblichen Wirtschaft einfanden.

Gerade hier am Kai des Riesaer Elbhafens, der heute allein im Containerumschlag mit über 37.000 TEU p.a. eine sichtbar erfolgreiche Rolle im deutschen Seehafen-Hinterlandverkehr spielt, wird deutlich, dass die durch den Freistaat Sachsen betriebene Investitionspolitik zur Modernisierung der Elbehäfen gleichermaßen als Wirtschaftsförderung für die Region wirksam wurde.
Dies betonte auch Ministerialdirigent Dr. Bernd Rohde vom SMWA und vermittelte gleichermaßen, dass die Sächsische Staatsregierung alles möglich real Machbare unternimmt, um auch die straßenmäßige Anbindung des Wirtschaftsstandortes Riesa, inclusive seiner trimodalen Schnittstelle „Hafen“, in absehbarer Zeit weiter durch investive Maßnahmen (Ausbau der B 169) deutlich zu verbessern.
Die Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Riesa, Frau Gerti Töpfer, unterstrich in ihrer herzlich gehaltenen Ansprache an die über 90 Teilnehmer der Abendveranstaltung die Wichtigkeit des SBO-Hafens Riesa sowohl als leistungsfähige trimodale Verkehrsschnittstelle als auch als wesentlicher Bestandteil der Wirtschaftsförderung für die Stadt und das Einzugsgebiet.
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