Schulstandort Duisburg: Volle Fahrt voraus

Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:16 Uhr

Schulstandort Duisburg: Volle Fahrt voraus

Ministerin Sommer informiert sich über die Bildungsmöglichkeiten in der Binnenschifffahrt

Pressemitteilung ARBEITGEBERVERBAND DER DEUTSCHEN BINNENSCHIFFFAHRT e.V.

Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am 10. Februar 2010 das Schulschiff Rhein, die Aus- und Weiterbildungseinrichtung des Arbeitgeberverbandes der deutschen Binnenschiffahrt e.V. (AdB) in Duisburg.

Auf dem Schulschiff erhalten angehende Binnenschiffer während ihres Berufsschulunterrichts Unterkunft, Verpflegung und Betreuung mit praxisorientierten Unterweisungen. Während einer Schiffsführung informierte Kapitän Lothar Barth die Ministerin über das vielfältige Weiterbildungsangebot des AdB im nautischen und kaufmännischen Bereich.

„Das Schulschiff ist eine seit über 50 Jahren bestehende Einrichtung des Binnenschifffahrtsgewerbes. Die besondere Vernetzung der Aus- und Weiterbildung fördert den Austausch zwischen den Generationen und ist im Hinblick auf die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens zu begrüßen.“, berichtete Volker Seefeldt, Präsident des AdB.

Die Ausbildung zum Binnenschiffer bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und aufgrund der Altersstruktur des Sektors interessante Aufstiegschancen, beispielsweise zum Schiffsführer. Zudem werden Schiffsjungen und -mädchen, wie die Auszubildenden in der Binnenschifffahrt genannt werden, tariflich bundesweit am höchsten vergütet. NRW ist das Binnenschifffahrtsland Nr. 1 in der Republik, was sich auch an stetig steigenden Schülerzahlen am starken Schulungsstandort Duisburg spiegelt. Sommer besuchte zuvor das Schiffer-Berufskolleg Rhein, wo sie unter Anleitung von Schulleiter Hans-Günter Portmann eine Probefahrt mit dem modernen Flachwasserfahrsimulator unternahm.

Die Ministerin beglückwünschte die Vertreter des Schiffer-Berufskollegs Rhein und des Schulschiffes Rhein zu ihrer gelungenen Kooperation, denn gerade der Übergang von der Schule in den Beruf sei ein bedeutender Schritt. „Während der Berufsausbildung an Bord eines Schiffes in der Gemeinschaft zu leben und betreut zu werden, ist einmalig. So werden wichtige Sozialkompetenzen der Schüler gefördert.“, so die Ministerin weiter. Sie dankte für den interessanten Einblick und brachte die besondere Wertschätzung der nordrheinwestfälischen Landesregierung für diese in ihrer Art einmalige Schulungseinrichtung zum Ausdruck.

 

 

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