Seehafen rüsten sich für Wachstum

Dienstag, 12. Mai 2009, 11:17 Uhr

Seehafen rüsten sich für Wachstum

Investitionen in die Infrastruktur beheben Engpässe im Hinterlandverkehr

„HANDELSBLATT" - Logistik - v, 11. 05. 2009

OLIVER KLEMPERT / DÜSSELDORF

Endlich an Land. Wenn Frachtgut den Seeweg aus Fernost, Afrika oder Amerika zurückgelegt hat, scheint die größte Herausforderung gemeistert zu sein. Vom Hafenkai, an dem die Ware in Eurocontainern steht, muss sie nur per Lkw oder Bahn an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Doch so einfach ist die Sache nicht - verstopfte Straßen sind die Regel und auch die Schienen sind voll.
Das starke Wachstum des Welthandels und der Boom in den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben den deutschen Seehäfen einen
rasanten Aufschwung beschert. Nach zweistelligem Plus in den Vorjahren gehen alle Prognosen mittelfristig von einer weiter starken Erhöhung aus.
Jeder dritte Container, der heute in Hamburg, dem größten deutschen Seehafen, ankommt, wird mit dem Zug abtransportiert. Angesichts des starken Wachstums sind die Schienenstrecken allerdings nahe an ihrer Kapazitätsgrenze. Um Abhiife zu schaffen und die norddeutschen Seehäfen im Wettbewerb zu stärken, hat Bundesverkehrsminister Wolfgang
Tiefensee im Marz 2009 das erste „Nationale Hafenkonzept" zur Abstimmung mit den Ländern und Verbänden vorgelegt.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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