Tourismusbeauftragter Hinsken: Flüsse sind wirtschaftliche Lebensadern und touristische Attraktionen

Donnerstag, 11. September 2008, 22:09 Uhr

Tourismusbeauftragter Hinsken: Flüsse sind wirtschaftliche Lebensadern und touristische Attraktionen

3. Flussgebietskonferenz der Bundesregierung in Berlin

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWI vom 11.09.2008

Der Beauftragte der Bundesregierung für Tourismus, Ernst Hinsken MdB, hat auf dieser Konferenz die Bedeutung der Flüsse und Seen für die Tourismuswirtschaft in Deutschland herausgestellt.

Deutschland verfügt über ein 10.000 km langes Netz von Wasserstraßen und Binnenseen, fast 23.000 Quadratkilometern Seewasserstraßen und zahlreiche andere Fließgewässer. Hinsken betont: "Deutschland bietet die Grundlage für vielfältigste aktive Erholung am und auf dem Wasser. Damit haben wir gute Voraussetzungen für eine stabile, beschäftigungsintensive Tourismuswirtschaft. Die Bundesregierung hat die Entwicklung des Tourismus auf und am Wasser mit zahlreichen Initiativen und Fördermaßnahmen direkt oder über die Deutsche Zentrale für Tourismus unterstützt."

Hinsken wies in seiner Rede auch auf die wachsende Bedeutung der Flusskreuzfahrten hin. Hinsken weiter: "Der Kreuzfahrttourismus auf Flüssen hat sein Volumen in den letzten drei Jahren verzehnfachen können. Damit ist er noch stärker gewachsen als die Hochseekreuzfahrten. Mit weiteren attraktiven Angeboten für die Generation Plus 50 und für junge Menschen wird der positive Trend auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden können."

Besondere Aufmerksamkeit schenkte der Tourismusbeauftragte der Binnenschifffahrt. Dieses umweltfreundliche Gütertransportmittel kann sein Potenzial nicht voll ausschöpfen. Es wird durch teilweise zu geringe Abladetiefen oder Durchfahrtshöhen bei Brücken zu oft ausgebremst.

Er appellierte an alle Beteiligten, konstruktiv und unideologisch nach Lösungen zu suchen, die diese Hemmnisse beseitigen, damit die Binnenschifffahrt ihren Beitrag zur Bewältigung wachsender Güterverkehrsströme leisten könne. Es ließen sich immer Kompromisse finden, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen.

Hinsken abschließend: "Deutschland hat mit seinen Flüssen und Seen in jeder Hinsicht ein Pfund, mit dem es wirtschafts- und tourismuspolitisch wuchern kann."

Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de

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