Tschechische Regierung beschließt Weiterführung des Projekts zum Wasserkorridor Donau-Oder-Elbe

Montag, 10. August 2009, 18:35 Uhr

Tschechische Regierung beschließt Weiterführung des Projekts zum Wasserkorridor Donau-Oder-Elbe

Tomáš Kolařík schrieb den Elbe-Saale-Nachrichten

"Ich habe gute Nachrichten. Die Tschechische Regierung hat entschieden, dass die Verhandlungen zum Wasserkorridor Donau-Oder-Elbe fortgeführt werden sollen. Darüber können Sie in der angehängten Datei lesen.
Ich hoffe, nun geht alles in Ordnung!"

Die Tschechische Regierung hat in ihrer Sitzung am 20. Juli 2009 das Programm zur „Landesentwicklung der Tschechischen Regierung 2008“ angenommen. Neben anderen bestimmt dieses Programm auch die Entwicklung von Binnenwasserstraßen in der Tschechischen Republik im kommenden Jahrzehnt. Die Hauptgebiete wurden definiert, allen voran Elbe und Moldau. Das Dokument enthält auch den Bauplan des Wasserweges Donau-Waag-Oder. Das Umweltministerium hat die Prüfung einer Durchführbarkeit und der Effektivität von Wasserstraßen sowie die Verbesserung von Parametern beschlossen.

Zur Realisierung des Wasserwegs Donau-Oder-Elbe wird eine Regierungserklärung verlangt. Einen Vorschlag für diese Erklärung wird der Minister für Raumentwicklung in Zusammenarbeit mit den Ministern für Verkehr und Umwelt erstellen. Er soll bis 31. Dezember 2009 der Regierung vorliegen.

Zwar gab es in den vergangenen Jahren Unsicherheiten in der Raumplanung, doch nun ist der Wasserkorridor Donau-Oder-Elbe vorerst geschützt, so dass sein Bau nicht ausgeschlossen ist.

Die Regierung forderte den Verkehrsminister auf, dass er in Zusammenarbeit mit dem Außenminister, den internationalen Bedarf für den Wasserkorridor Donau-Oder-Elbe mit den Nachbarstaaten (Polen, Österreich, Slowakei, Deutschland) und der Europäischen Kommission diskutiert. Diskutiert und geprüft werden sollen Realisierung, Effizienz und Investitionen. Diese Informationen sollen der Regierung bis 31. Dezember 2010 vorliegen.

Die Verhandlungen zu diesem Projekt hat einige Jahre gedauert und wurden von Umweltminister Bursík unterbrochen. Es handelt sich deshalb um einen Durchbruch für dieses Projekt.

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