Uraniaveranstaltung zum Elbe-Lübeck-Kanal

Freitag, 12. Juni 2009, 10:59 Uhr

Uraniaveranstaltung zum Elbe-Lübeck-Kanal

Vortrag von Rolf Lack

Rolf Lack, 2. Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes e. V. informierte gestern in Magdeburg viele interessierte Zuhörer über die Kapazitätsreserven des Elbe-Lübeck-Kanals. Der Elbstromverein engagiert sich für die nachhaltigere Nutzung der Elbe mit dem zugehörigen Mittellandkanal, Elbe-Havel-Kanal, Elbe-Seitenkanal und Elbe-Lübeck-Kanal.

Die Region Mitteldeutschland mit transportintensiven Unternehmen im Einzugsbereich von Elbe und Saale erwartet von der Bundespolitik die unverzügliche Umsetzung aller Maßnahmen zur Ertüchtigung der Wasserstraßen. Mit einem funktionierenden Schifffahrtsweg zu den Nord- und Ostseehäfen können nicht nur Straßen- und Schienenverbindungen entlastet, sondern auch Transportkosten und Umweltbelastungen spürbar minimiert werden.
Würden die noch nicht modernisierten Schleusen des Elbe-Lübeck-Kanals für Schiffe mit 110 Meter Länge hergerichtet werden, könnte der Anteil der Binnenschifffahrt zwischen der Elbe und dem Hafen Lübeck auf die achtfache Menge gesteigert werden bzw. die Umwelt in Höhe von 3 Millionen Tonnen Kohlendioxid entlastet werden.

Im Übrigen resultiert aus Schleusenlängen von 115 Metern statt bisher 80 Metern die Verbesserung des Anteils der diesen Kanal passierenden deutschen Flusskreuzfahrtschiffe von jetzt 6 Prozent auf dann 69 Prozent.  

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