Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre und Landrätin Heike Brehmer bei Solvay:

Mittwoch, 04. April 2007, 10:05 Uhr

Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre und Landrätin Heike Brehmer bei Solvay:

Presseinformation Solvay Chemikal Werk Bernburg

 

Zügiger Ausbau der B6n: Brief der Bernburger Wirtschaft

Bernburg, 3.4.2007. Die Bernburger Wirtschaft macht sich für einen schnellen Ausbau der B6n stark. Anlässlich eines Besuch bei Solvay in Bernburg nahm der Minister für Landes­entwicklung und Verkehr Dr. Karl-Heinz Daehre einen Brief mit der Bitte um Unterstützung eines zügigen Baus persönlich entgegen. Gemeinsam mit der Ascherslebener Landrätin Heike Brehmer informierte sich der Minister über die Entwicklungsmöglichkeiten des Industriestandorts Solvay Bernburg. 

Das Schreiben, das Werkleiter Gerhard Eder im Namen der Bernburger Wirtschaft übergab, betont die Bedeutung einer schnellen Inbetriebnahme der B6n als Standortfaktor. Die Region liege in West-Ost-Richtung im Verkehrsschatten des Harzes und sei somit deutlich zeitaufwändiger und kostenintensiver an das überregionale Verkehrsnetz angebunden als andere Regionen. Wachsende Kundenwünsche und Wirtschafts­verflechtungen machten eine großräumige Vernetzung mit leistungsfähigen Verkehrswegen zu einer notwendigen Voraussetzung für künftiges Wirtschaftswachstum.

Zu den Unterzeichnern gehören etwa die Serum-Werke, Schwenk und Solvay, der Bernburger Oberbürgermeister Helmut Rieche und der Landrat Ulrich Gerstner sowie die IHK Halle-Dessau und der Bundesverband Mitteldeutsche Wirtschaft.

Zeitliche Verschiebung von B6n-Bauabschnitten

Dabei wolle man keineswegs die bisherigen Erfolge beim Aufbau der Verkehrsinfrastruktur in Sachsen-Anhalt anzweifeln – im Gegenteil. Die B6n sei aber seit 1992 mit gutem Grund im ‚Vordringlichen Bedarf’ des Bundesverkehrswegeplanes gelistet. Planungssicherheit sei nötig für die Standorte - für bereits umgesetzte und noch beabsichtigte Investitionen. „Immer wieder werden an der B6n Bauabschnitte und Termine zeitlich verschoben. 

Wir wenden uns deshalb an Sie, unser Anliegen des beschleunigten Ausbaus der B6n zu unterstützen“, heißt es in dem Brief an Minister Dr. Daehre.

 

Ein weiterer zentraler Gesprächspunkt war die große Bedeutung des Saale-Ausbaus. So sei der skandinavische Markt sehr wichtig für das Soda-Werk und es wäre ein großer Standortvorteil, per Schiff die Ostsee-Häfen erreichen zu können, unterstrich Werkleiter Gerhard Eder. Die Saale-Schifffahrt könne auch entscheidend dazu beitragen, einen Teil der Schwertransporte von der Straße auf leisere und umweltfreundlichere Binnenschiffe zu verlagern.

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