Von Roßlau in den Orient

Dienstag, 16. April 2013, 07:32 Uhr

Von Roßlau in den Orient

mz-web.de 15.04.2013 VON HEIDI THIEMANN

Im Industriehafen Roßlau sind am Montag sechs 65 Tonnen schwere Module für die Erdgasindustrie im Orient mit Hilfe des Hafenkrans „Fritz“ auf zwei Schiffe verladen worden.

ROSSLAU/MZ. Die Brise ist nur eine leichte. Der Himmel ist fast wolkenfrei. Matthias Mades Blick wandert hoch zur Kabine von Hafenkran „Fritz“. Dort sitzt Günter Juska und hat eine 65-Tonnen-Fracht am Haken. Aber das Lüftchen, weiß Made, bringt „Fritz“ und Juska nicht aus der Ruhe. Sanft werden die 65 Tonnen in den Rumpf des Motorschiffs „Indian Ruhrort“ abgesetzt. Nichts schaukelt sich auf. Alles geht seinen routinemäßigen Gang.

Fracht aus Gommern

Alltäglich ist es dennoch nicht, was am Montag im Hafen Roßlau über die Kaikante verladen wird. Made, der speziell für den Vertrieb im Industriehafen Dessau-Roßlau zuständig ist, und seine Kollegin Silvia Straßenburg, die von Dresden aus die Projekt- und Schwerlastladung für die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH koordiniert, sind mit dabei, als die Fracht eines großen Schwerlasttransports auf das MS Indian vom Schifffahrtsbetrieb Renate Brümmer aus Duisburg Ruhrort und den Schuber Rentrans Cargo 1 aus Szczecin in Polen verladen wird.

„Es ist richtig schön, dass es gelungen ist, den Auftrag für Roßlau zu bekommen“, sind Made und Straßenburg gleichermaßen froh. „Der Hafen braucht das Geschäft.“ Bereits im vergangenen Jahr wurden zwölf Anlagenteile für die Erdgasindustrie im Mittleren Osten in Roßlau verladen. Diesmal sind es sechs.
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