Wasserstraßenkreuz: Info-Zentrum für 1, 6 Mio. Euro

Dienstag, 06. Januar 2009, 12:08 Uhr

Wasserstraßenkreuz: Info-Zentrum für 1, 6 Mio. Euro

Wasserstraßen-Neubauamt wird voraussichtlich noch in diesem Jahr Bau starten / Urania übernimmt Betreuung

Volksstimme.de  03.01.2009

Rothensee ( ka ). Das mit der Eröffnung des Wasserstraßenkreuzes geplante und später mehrmals verschobene Informationszentrum wird voraussichtlich im 2. Quartal 2010 fertig sein. Noch in diesem Jahr soll der Bau gestartet werden.

Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Neubau, wie ursprünglich geplant. Das Informationszentrum wird durch Umbau im derzeitigen Betriebsgebäude des Schiffshebewerks eingerichtet, sagte Henrik Täger, Leiter des Wasserstraßen-Neubauamtes, kürzlich auf Volksstimme-Anfrage. Das Gebäude wird mehrere Funktionen erfüllen. Neben der Ausstellungsf äche sind ein Vortragsraum und entsprechende Funktionsf ächen für Büros, Lager, Toiletten u. ä. vorgesehen.

An den Stirnseiten des Gebäudes sei jeweils ein kubischer Anbau geplant.
Ausstellungsflächen sollen sowohl im Erdgeschoss als auch im Untergeschoss des Gebäudes etabliert werden.
Nach städtischen Angaben sind folgende Themenkreise im Ausstellungskonzept vorgesehen : " Wasserstraßen als Verkehrsweg mit Zukunft ",
" Umweltfreundlichkeit, Ökologie, Sicherheit ", " Mittellandkanal / Elbe-Havel-Kanal " ( Lage, Bedeutung für die Wirtschaft vor und nach dem Ausbau ), " Das Wasserstraßenkreuz Magdeburg " ( Bauwerke, Ausbau und Umwelt usw. ).
Informationen zur Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost mit Sitz in Magdeburg sollen gleichfalls auf den Ausstellungstafeln gegeben werden. Der Magdeburger Urania, die zahlreiche Aktivitäten zur Popularisierung des Technischen Denkmals unternimmt, soll die Betreuung des Zentrums übertragen werden. In der Urania besteht bereits ein Freundeskreis Wasserstraßenkreuz.

Laut Henrik Täger liege die HU Bau bereits in Berlin vor. Einschließlich der Planungen kostet das Projekt rund 1, 6 Millionen Euro. Die Bauzeit wird ein Jahr betragen.

Das geplante Besucherzentrum eröffnet nach städtischer Auffassung weitere Möglichkeiten für ein stärkeres touristisches Marketing des Wasserstraßenkreuzes.
Laut Information von Wasserstraßen-Neubauamt kann das Betriebsgebäude des Schiffshebewerks unabhängig von der späteren Verfahrensweise zum Betrieb des Schiffshebewerks zu einem Info-Zentrum umgebaut werden.

Damit wird auf die noch in der Schwebe bef ndlichen Zukunftsaussichten und die Wünsche Magdeburgs und der Schifffahrtsverbände zum Weiterbetrieb des Schiffsfahrstuhls reflektiert.

Der aktuelle Stand zu diesem Thema : Vor einiger Zeit wurden auch gerichtliche Klagen von vier Betroffenen gegen die Schließung des Schiffshebewerks durch das Bundesverkehrsministerium ausgelöst.


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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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