Potenziale der Binnenschifffahrt auf der Saale

2 Mio. Tonnen Transportpotenzial für die Saale

Dipl.-Ing. Steffen Nestler, Geschäftsführer LUB Consulting GmbH Dresden:

Einige der größten Industrieunternehmen Sachsen-Anhalts sind im unmittelbaren Einzugsgebiet der Saale angesiedelt. Eine vergleichbar hohe Dichte schiffsaffiner Großverlader – teilweise mit werkseigenen Umschlagstellen an der Saale – ist ansonsten im gesamten ostdeutschen Wasserstraßennetz nicht vorzufinden.
Bei einer im Jahr 2012 durchgeführten Befragung von Verladern im Einzugsgebiet der Saale wurden die Transportmengen erfragt, die gegenwärtig aufgrund der ungünstigen Schifffahrtsbedingungen auf der Saale alternativ zu höheren Kosten per Lkw, Bahn oder im gebrochenen Transport über einen anderen Binnenhafen transportiert werden. Diese ergaben kumuliert ein Transportpotenzial für die ausgebaute Saale von ca. 2,0 Mio. t und verteilen sich wie folgt:

  • Schwenk Zement, Werk Bernburg: 500.000 t
  • Solvay Chemicals, Werk Bernburg: 300.000 t
  • Energie Anlage Bernburg: 50.000 t
  • ESCO, European Salt Company, Werk Bernburg: 200.000 t
  • Saalemühle Alsleben: 25.000 t
  • DOMO Chemicals, Leuna: 200.000 t
  • Märka GmbH: 10.000 t
  • SKS Sand + Kies Schönebeck: 250.000 t
  • Mitteldeutsche Baustoffe, Werke Schwerz und Petersberg: 100.000 t
  • Hafen Halle GmbH: 375.000 t

Gesamt Summe: 2.010.000 t

(Verlader im Einzugsgebiet der Saale: Verlagerungspotenzial)

Ausführlicher Artikel zur Nachfrage nach Schiffstransporten bei Realisierung des Saale-Seitenkanals von Dipl.-Ing. Steffen Nestler

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