Schiffe im Hafenbecken um 1935

Der Wasserweg Saale

  • 981 Erste Erwähnung der schiffbaren Saale beim Tod Erzbischof Adalberts – Transport seines Leichnams auf der Saale und Elbe bis Magdeburg
  • 1152 Erzbischof Wichmann von Magdeburg erteilt dem Kloster Neuwerk vor Halle das Privileg mit einem Schiff Salz talwerts und Holz zurückzubringen.
  • 1172 wird bei Neuwerk (Nähe der Steinmühle bei Halle) erstmals eine Schleuse in der Schleusenordnung Erzbischof Wichmanns erwähnt.
  • 1366 Älteste Zeugnisse über hölzerne Schiffsdurchlässe mit Stauschützen an den Mühlenwehren der Saale
  • 1559-1564 Bau der Kammerschleusen Calbe, Bernburg und Alsleben, um die Verschiffung von Salz und Holz zu ermöglichen.
  • 1651 Administrator Augustus von Sachsen-Weißenfels bemüht sich nach dem Verfall der Schleusen während des 30jährigen Krieges die Schifffahrt auf der Saale wieder in Gang zu setzen, damit wird der Transport von Salz und Getreide wieder möglich.
  • 1680 Der Große Kurfürst genehmigt einer Sozietät, bestehend aus drei höheren Beamten, unter eigener Beteiligung 20 Saaleschiffe zubauen und die Saaleschifffahrt zu betreiben.

  • 1694-1698 Massiver Ausbau der vorhandenen und Neubau der Schleusen Rothenburg, Wettin, Trotha und Gimritz
  • 1694-1812 Privilegierte Verpachtung der Saaleschifffahrt an die Rothenburger Bergwerksgesellschaft und an dere aus Privatpersonen bestehende Konsortien zum Transport von Salz, Kohle, Holz und Mühlsteinen
  • 1817-1822 wurde die Saale von Halle, oberhalb Schieferbrücke bis Weißenfels reguliert (Bau von 10 Steinschleusen)
  • 1826 Gründung des »Komitees zur Förderung des Handels in Halle«
  • 1836 Bau des Packhofes an der Saale in Halle
  • 1848 Bis1848 beförderte der preußische Staat das in den königlichen Salinen gewonnene Salz durch 50-60 eigene Kontorkähne.
  • 1854 Einweihung des Sophienhafens als ersten Saalehafen in Halle
  • 1864 2.735 Schiffe passieren die Schleuse Calbe
  • 1883 Die Kettenschifffahrt wurde vom Saalhorn bis Calbe und ein Jahr später bis Halle-Schieferbrücke eingerichtet.
  • 1894 Mit der Eröffnung der Hafenbahn in Halle erhält der Sophienhafen einen Bahnanschluss.
  • 1921 Die Kettenschifffahrt auf der Saale wird eingestellt.
  • 1929 Der Hafen Halle-Trotha wird als größter Umschlagplatz an der Saale eröffnet.
  • 1931 Mit dem Ausbau der Saale für das 1000-t-Schiff wird begonnen.
  • 1935 Projektierung der Staustufe Klein Rosenburg
  • 1942 Kriegsbedingtes Einstellen der Arbeiten zum Ausbau der Saale
  • 1957 Der Ausbau der Saale für 1000-t-Schiffe wird fortgesetzt.
  • 1969 Begradigung der Saale bei Lettin unterhalb vom Hafen Halle-Trotha
  • 1977 Der Saaleausbau für das 1000-t-Schiff wird bei Grimsleben fertiggestellt.

  • 1992 Einstufung der Vollendung des Saaleausbaus als vordringlicher Bedarf im Bundesverkehrswegeplan 1992
  • 1993 Die Stadt Halle erhält den Hafen Halle-Trotha zurück und ermöglicht mit der Gründung der Hafen Halle GmbH die Einrichtung eines modernen trimodalen Umschlagplatzes (Wasser, Bahn, Straße).
  • 1995–2000 Sanierung der Schleusen Wettin, Rothenburg, Als-leben, Bernburg und Calbe zur Befahrbarkeit mit dem Europaschiff
  • 1996 Gründung des Vereins zur Hebung der Saaleschifffahrt e. V. mit dem Ziel, den Ausbau der Saale zur durchgängigen Befahrung mit Europaschiffen zu forcieren.
  • 2002 1. Schifffahrtstag des Landes Sachsen-Anhalt in Alsleben
  • 2003 Wiederaufnahme des Ausbaus der unteren Saale mit dem »Schleusenkanal ohne Wehr bei Tornitz« in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 2003
  • 2004 Am 10. Dezember führt dazu das Landesverwaltungsamt in Halle(Saale) die Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren durch.
  • 2005 Der Hafen Halle-Trotha verbucht 16.471 TEU Jahresumschlag und erfährt mit der Inbetriebnahme einer Biodieselanlage eine wesentliche Erweiterung.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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