Die Vollendung des Saaleausbaus

Der Ausbau der Unteren Saale mit dem "Schleusenkanal Tornitz" ist Bestandteil des vordringlichen Bedarfes des Bundesverkehrswegeplans 2003 und seit Oktober 2006 der Projektliste des Investionsrahmenplans für den Ausbau der Bundeswasserstraßen 2006-2010.

Die ganzjährige Nutzung der Saale für die Binnenschifffahrt rückt damit näher.

Das Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg informiert über den Stand der Planungen zum Schleusenkanal Tornitz.

Schleusenkanal Tornitz

Bericht des Wasserstraßenneubauamtes Magdeburg (November 2008)

Das Raumordnungsverfahren zum Ausbau der unteren Saale – Schleusenkanal Tornitz ist abgeschlossen

Das Raumordnungsverfahren zum „Ausbau der Unteren Saale – Schleusenkanal Tornitz" wurde abgeschlossen und die Landesplanerische Stellungnahme durch die obere Landesplanungsbehörde erstellt. Das Raumordnungsverfahren wurde am 10. März 2008 durch die obere Landesplanungsbehörde eingeleitet und im Oktober mit der Bekanntgabe der Landesplanerischen Beurteilung beendet. Demnach ist das Vorhaben „Ausbau der Unteren Saale – Schleusenkanal Tornitz“ mit der Variante Trasse II mit Elbeanbindung bei Umsetzung von insgesamt 11 Maßgaben mit den Erfordernissen der Raumordnung einschließlich der Umweltbelange und der Belange der FFH-Verträglichkeit vereinbar.

Lesen Sie dazu den ausführlichen Bericht des Wasserstraßenneubauamtes Magdeburg zur Entscheidung für die Trassenvariante II.

Prinzipskizze zu den Trassenvarianten des Schleusenkanals Tornitz
Prinzipskizze des Schleusenkanals Tornitz
Modell Schleusenkanal Tornitz

Ein Gewinn für Alle

Mit der Aufnahme der Saale in den vordringlichen Bedarf des aktuellen Bundesverkehrswegeplans hatte die Bundesregierung die nochmalige gründliche Prüfung des Vorhabens durch unabhängige Gutachter verlangt.

Diese Voruntersuchungen ergaben: Der Schleusenkanal Tornitz ist ohne Einschränkungen wirtschaftlich, umweltverträglich und hochwasserneutral.

Der Schleusenkanal Tornitz stellt eine für alle gangbare und Gewinn bringende Lösung dar.

  1. Die Saale wird für die wirtschaftliche Binnenschifffahrt nutzbar gemacht.

    Sie wird damit zum Motor der weiteren positiven Entwicklung der Unternehmen in der Region und bietet neue Chancen für weitere Investorenansiedlungen.

    Das bedeutet Sicherung der vorhandenen und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und damit Zukunftsperspektiven, Steigerung der Lebensqualität und Zuwachs an Kaufkraft für die hier lebenden Menschen, ihre Kinder und Enkel.

    All das brauchen wir für den weiteren Aufschwung in unserem Land.

  2. Die Kulturlandschaft an der Saale gewinnt weiter an Attraktivität.

    Durch den Kanal wird das frei fließende Teilstück der Saale entlastet.

    Die Flora und Fauna der Flusslandschaft kann sich so auf natürlichem Weg regenerieren und bietet Erholung Suchenden ein attraktives Ausflugsziel.

    Daneben wird auch der neue Kanal einen Fuß- und Radwanderweg erhalten und damit für Tourismus und Freizeit erschlossen.

    Durch eine Verknüpfung mit den zahlreichen touristischen Angeboten (z. B. Saale-Radwanderweg, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Architektur) wird die Kulturlandschaft an der Saale weiter aufgewertet.

  3. Es entsteht durch den Kanalbau keine Hochwassergefährdung.

    Die Hochwasserneutralität des Vorhabens wurde durch die Bundesanstalten für Wasserbau Karlsruhe sowie Gewässerkunde Koblenz gründlich geprüft.

    Die gefundene Lösung entspricht neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Galerien

Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

Aktuelles

Neuigkeiten per RSS Button

Saaleinfo Newsletter

Redaktion © VHdS e.V.
Grafik, Layout © 2005-2017 atnexxt – Agentur für Design und E-Business, Webdesign in Halle (Saale)