Schiffe auf der Saale

Bis zur Erfindung und wirtschaftlichen Nutzung der Dampfmaschine treiben die Kähne mit der Strömung oder benutzen Treibsegel. Gegen den Strom ziehen etwa 20 Schiffsknechte den Kahn, wenn kein Segel die Lastkähne mit Windkraft voranbringt.

Das erste Rad-Dampfschiff fährt 1836, zwei speziell für die Saale gebaute Schleppdampfer folgen 1878. Erst eine armdicke Kette, die auf dem Flussgrund der Saale von der Mündung bis nach Halle verlegt wird, ermöglicht es 1884 auch 400-Tonnen-Schiffen, sich flussaufwärts zu bewegen.

Ab 1901 lösen Eildampfer die herkömmlichen Schiffe ab, um mit der Schnelligkeit der Eisenbahn mithalten zu können. Dampfern mit Schaufelrädern folgten Kettendampfer und Schleppdampfer mit Schiffsschraube, bevor die Erfindung des Kraftstoffmotors auch die Schifffahrt revolutioniert.

Umschlagplatz Sophienhafen

Der Sophienhafen befindet sich unweit vom Zentrum der Saalestadt Halle, östlich der Hafenstraße. Um 1855 nimmt der Sophienhafen mit einer Kapazität von 30 Kähnen seinen Betrieb auf.

Mit der Einweihung der Hafenbahn 1895 wird der Hafen an das Eisenbahnnetz angebunden und entwickelt sich rasch zu einem der wichtigsten Umschlagplätze Mitteldeutschlands. Durch die zentrale Lage und den wachsenden Bedarf an Waren- und Güterumschlag stößt der Sophienhafen rasch an die Grenzen seiner Kapazitäten. Als der Hafen zu klein wird, beschließen die Stadtväter 1923, im Norden Halles einen neuen Hafen zu bauen: den Hafen Halle- Trotha.

weiter: Hafen Halle-Trotha

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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