Die Saale als wichtiger Faktor der Standortsicherung

Vorab

Die Vollendung des Saaleausbaus mit dem Saale-Seitenkanal bei Tornitz wird unterstützt vom Bundestag, der Bundesregierung und vom Land Sachsen-Anhalt. Wird das Projekt in naher Zukunft realisiert, hat das viele Vorteile für die gesamte Region wie:

  • Förderung der Wirtschaftskraft,
  • Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen,
  • Entlastung von Straßen- und Schienenengpässen,
  • Erhöhen des Nutzeffektes des Wasserstraßenkreuzes Magdeburg,
  • Attraktivitätssteigerung der Region,
  • Zuwachs beim Wasser- und Landtourismus und
  • Sicherung und Verbesserung vielfältiger, naturnaher Kulturlandschaften.

Ein Überblick

Die Saale ist ein 413 km langer Fluss, der im bayerischen Fichtelgebirge entspringt, ab Naumburg schiffbar ist und bei Barby in Sachsen-Anhalt in die Elbe mündet. Ab Kreypau (Leuna-Merseburg) ist die Saale flussabwärts auf einer Strecke von 124,1 km Bundeswasserstraße mit hoher Wirtschaftskraft zum nachhaltigen Nutzen der Region. Betreut wird dieser Abschnitt von der Wasser- und Schiffsverwaltung des Bundes (Wasser- und Schifffahrtsamt Magdeburg).

Um das mitteldeutsche Industrierevier Halle-Leipzig-Bitterfeld für die Schifffahrt besser zu erschließen, wurden auf der Saale von 1932 bis 1945 fünf Großschifffahrtsschleusen gebaut. Daher kann schon heute die Saale zwischen Calbe und Halle mit modernen Großmotorgüterschiffen bis 100 m Länge befahren werden. Allerdings wurden die Baumaßnahmen 1943 eingestellt und die letzte Staustufe Klein Rosenburg kurz vor der Mündung der Saale in die Elbe nicht mehr gebaut. Dieser 20 km lange Saaleabschnitt ist bis heute das entscheidende Nadelöhr für die Schifffahrt zu den Industriestandorten in Calbe, Nienburg, Bernburg und der Region Halle.

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands ist das Vorhaben von den jeweiligen Bundesregierungen gestützt, von den Bundestagen bestätigt und vom Land Sachsen-Anhalt befürwortet worden. Aufgrund dieser Festlegungen für eine zukunftsfähige Logistik haben sich anschließend viele Unternehmen bei ihrer Standort- und Investitionswahl für die Saaleregion entschieden und die Wirtschaft konnte sich positiv entwickeln.

Von dem 20 km langen Saale-Leipzig-Kanal (früher Elster-Saale-Kanal) wurden 12 km fertig gestellt und zusammen mit dem neuen Hafen Lindenau in Leipzig geflutet. Die restliche 8 km lange Strecke und eine von zwei Schleusen in der Schleusentreppe bei Wüsteneutzsch wurden nur im „Rohbau“ errichtet.

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Historie und Gegenwart - Bildimpressionen von Matthias Pusch

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